Diese Menschen wollen euer Geld #6

crowdfunding
Wir wollen selbst entscheiden, wofür unser Geld verwendet wird – ein Hoch auf Crowdfunding-Plattformen. In unserer Serie zeigen wir Projekte von tollen Menschen, in die es sich zu investieren lohnt.

Olga Petrova und Lutz Jahnke sind von Mai bis Juni durch die Ukraine gereist und haben Menschen nach ihren Zielen, Wünschen und Ängsten gefragt. Um die Reise und das Filmprojekt zu starten, haben die beiden ihre Ersparnisse geopfert – jetzt brauchen sie für die finale Umsetzung des Dokumentationsfilms „Road Movie Ukraine 2014“ 15.000 Euro.

ROAD MOVIE UKRAINE — EIN DOKUMENTARFILM VON OLGA PETROVA & LUTZ JAHNKE — TEASER from olga petrova on Vimeo.

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Chloe aus Texas möchte eine riesige Vagina-Figur als Kunstprojekt erstellen, um Frauen symbolisch und finanziell bei Abtreibungen zu unterstützen. Es gibt dort nur sehr wenige Kliniken, die Abtreibungen durchführen und oftmals müssen die Frauen weite Wege dafür auf sich nehmen und zusätzlich zu den hohen Abtreibungskosten auch noch weitere Kosten, wie zum Beispiel für Unterkunft und Verpflegung tragen. Ein Großteil des Geldes soll als Spende für diese Frauen eingesetzt werden. Für 250 Euro gibt es ein T-Shirt mit der Vagina von der Statur drauf.

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„Women have always made history as much as men have, not ‚contributed‘ to it, only they did not know what they had made and had no tools to interpret their own experience. What’s new at this time is that women are fully claiming their past and shaping the tools by means of which they can interpret it“, ist eine der wichtigen Aussagen der US-amerikanischen Historikerin Gerda Lerner. Im Film „Why Women Need To Climb Mountains“ wird die Arbeit und das Leben der mutigen Frau portraitiert, die im Januar 2013 verstarb. 2015 soll ihre Geschichte auf die Leinwand gebracht werden, dafür benötigen die Macherinnen 48.000 Euro.

Indigogo Fundraising Campaign 2014 from Renata Keller on Vimeo.

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24h. Projekt Hausbesetzung ist eine Kooperation des Nassauischen Kunstvereins Wiesbadens, des Schlachthofs Wiesbadens und der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung. Die Idee: Für 24 Stunden einen Raum zur freien Verfügung anzubieten. Ob Kunst, Musik, Film, Diskussionen – der Ort kann sich auf verschiedene Art und Weise zu eigen gemacht werden. Dadurch möchten die Initiatoren soziale und urbane Prozesse sichtbarmachen und reflektieren. Die Besetzung soll von Samstag, den 13. Dezember, 18 Uhr bis Sonntag, den 14. Dezember, 18 Uhr stattfinden. Benötigt werden insgesamt 7.500 Euro.

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Johanna Emge Verfasst von:

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