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Einige von uns Flâneuren schauen gerne den Tatort. In einem kurzen Rückblick zeigen wir euch an jedem Nach-Tatort-Montag, was wir über den aktuellen Tatort denken, welche Gefühle wir beim Schauen hatten und ob es sich lohnt, noch einmal in die Mediathek zu schauen.

Die harten Fakten:

Titel: Ohnmacht

Stadt: Köln

ErmittlerInnen: Ballauf & Schenk

Austrahlungsdatum: 11. Mai 2014

tl;dr

Johanna: KRASSER SHIT. OMG. WTF. ROLF. LOL. FUCK. YEAH. WTF. WTF. WTF.

Ninia:

Überraschungsmoment

Johanna: Erst der “kreative” Einstieg mit der Wurstbude, dann der krasse Szenenwechsel in die U-Bahn. Und dann am Ende, als es dann quasi doch ein Ende während des Abspanns gab.

Ninia: Ich stimme dir zu.

Das hat gefehlt

Ninia: Ach, ich sage es ja immer wieder: Logik. Erst wird Ballauf auf die stille Treppe geschickt, dann darf er doch mitspielen. Die ganze Story war teilweise sehr zusammengebastelt. (Was nichts Schlimmes sein muss, dieses Mal aber schon.)

Johanna: Gute Musik. Aber die hätte nicht zur Story gepasst.

Das war zu viel

Ninia: Böse Teenies.

Johanna: Böse Teenies mit wenig schauspielerischem Talent.

Lieblingsdialog

Ninia: “Sie sind die Eltern?” – “Ja.” – “Und Sie sind?” – “Kripo Köln.” Reicht wohl als Antwort.

Johanna: Die Dialoge waren teilweise sehr kafkaesk. Wobei, das soll jetzt nicht wie ein Kompliment klingen. Es war sehr absurd.

Lieblingsszene

Ninia: Ich hab etwa 15 Minuten wegen eines Telefongesprächs verpasst. Das Ende hat mich nachhaltig beeindruckt. Das war schon ziemlich gruselig.

Johanna: Die Anfangsszene mit der Wurstbude. Ich musste an Conchita Wurst denken und hab mich sehr gefreut. Mein Kopfkino gewinnt gegen den Tatort.

Dabei habe ich Gänsehaut bekommen

Ninia: Anfang und Ende. Ich hab ja schon bei dem Berliner Fall in der U-Bahn Gänsehaut gehabt. Diese Szenen finde ich immer krass.

Johanna: Ich fand die Szene mit dem “Auszählen” im Handyvideo ziemlich hart. War eine Mischung aus Fremdschämen, WTF-Gedanken und Gänsehaut.

Ninia: Ja, stimmt. Das fand ich auch sehr schlimm.

Top-Tweet

Johanna:

Ninia:

Bechdel-Test

Johanna: Es gab zwar einige Frauen, sie haben aber alle nicht miteinander gesprochen.

Ninia: Stimmt.

Das habe ich gelernt

Johanna: Wieder einmal führte ein Handyvideo zur Aufklärung. Was würden die beim Tatort nur ohne die Kiddies mit den Videos machen, ernsthaft?

Ninia: Krude Geeks hervorzaubern, die mithilfe von frei erfundenen Software-Dingern SAchen herausfinden.

Das wünsche ich mir beim nächsten Mal

Ninia: Mehr Empathie, wenn es um sexuelle Übergriffe geht. Die gleiche Assistentin. Diese Abwechslung verwirrt mich alte Frau nämlich massiv.

Johanna: Wie wäre es mal zur Abwechslung mit einem neuen Ballauf? Die Sprüche kann ich mir nicht mehr lange antun. Die neue Assistentin darf aber gerne bleiben.

Was ich auch noch loswerden wollte

Ninia: Nächstes Wochenende wünsche ich mir schönes Wetter.

Johanna: Ich finde es gut, wenn beim Tatort Experimente gemacht werden. Ehrlich. Das heute ging aber in die Hose.

Gesamtnote

Ninia: Ach, das ist schwer heute. Den Anfang fand ich gut, spannend und dramatisch. Die letzten zwanzig Minuten waren dann sehr konstruiert. Das Ende wiederum ein grandioser “What?!”-Moment. Ich gebe eine 3 plus.

Johanna: Zwischenzeitlich wollte ich gerne eine zwei geben, weil das irgendwie alles so aufregend war und neu und kreativ. Aber dann wurde das einfach sehr verrückt und die Schauspieler_innen waren nicht gut. Und, und, und. Ich gebe eine 3-.

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