
Als ich das erste mal nach Island reiste, war ich überwältigt von der unglaublichen Naturschönheit, die da vor mir lag. Der Plan war, in einer Woche um die Insel zu fahren. Mein Freund und ich hatten uns einen Geländewagen gemietet und auf die Reise gemacht: Von Ísafjörður führte uns die Ringstraße in östliche Richtung einmal um die ganze Insel. Wir fühlten uns immer wie kleine Entdecker, denn das Land sah jedes mal unberührt und unerforscht aus. Ich mochte den Gedanken, dass ich der Erste wäre, der jemals an diesem Ort seine Fußstapfen in das weiche Moos setzt.

Nach kurzer Zeit lernten wir auch, das isländische Essen zu lieben. Vor allem der Lachssalat und das Brot (ähnlich wie Pumpernickel) waren erste Wahl im Supermarkt. Wenn man an ein Land mit Superlativen denkt, kommt man ziemlich schnell auf die USA oder China, an Island denkt man da nicht wirklich – umso mehr erstaunte es uns welche Naturphänomene wir zu sehen bekamen: atemberaubende Wasserfälle, kochend heiße Quellen und fast neongrünes Gras, um nur einige zu nennen. Man hat den Eindruck, in Island leben die Menschen noch mit der Natur im Einlang, beziehungsweise: Sie nutzen die vorhandenen Ressourcen und beuten sie nicht aus. Eigentlich ideal.

Wenn ich groß bin, dann will ich auch mal in Island leben und immer mit dem Auto durch Flüsse fahren, frischen Fisch essen und mich an der famosen isländischen Musik erfreuen.
Sigur Rós – Gobbledigook from sigur rós on Vimeo.








weggeräumt wurde.

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