ARD – Les Flâneurs http://lesflaneurs.de Stadtschwärmerei - staunen, spazieren, erkunden. Fri, 10 Jun 2016 08:14:21 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.5.2 Neues vom Kriminalsofa (71) http://lesflaneurs.de/2016/04/25/neues-vom-kriminalsofa-71/ http://lesflaneurs.de/2016/04/25/neues-vom-kriminalsofa-71/#comments Mon, 25 Apr 2016 06:06:28 +0000 http://lesflaneurs.de/?p=7413 Einige von uns Flâneuren schauen gerne den Tatort. In einem kurzen Rückblick zeigen wir euch an jedem Nach-Tatort-Montag, was wir über den aktuellen Tatort denken, welche Gefühle wir beim Schauen hatten und ob es sich lohnt, noch einmal in die Mediathek zu schauen.

Die harten Fakten:

Titel: Der treue Roy

Stadt: Weimar

ErmittlerInnen: Dorn & Lessing

Austrahlungsdatum: 24. April 2016

tl;dr

Ninia: Ein Nicht-Toter, viel Klamauk und gute SchauspielerInnen.

Lisa: Kein Lotto-Gewinn, ein lebender Tote und die unsterbliche Liebe.

Überraschungsmoment

Ninia: Der unsterbliche Roy – auch mit Kugel im Kopf noch lebensfähig.

Lisa: Zuerst als “Roy lebt” neben dem toten Flamingo auf dem Boden geschmiert wurde – und er tatsächlich mit einer Kugel im Kopf aus dem Bach wiederaufersteht.

Ninia: Wobei mir von Anfang klar war, dass der Tote nicht Roy gewesen sein kann. Florian Lukas ist nicht einfach so dabei.

Lisa: Ja, einfach hätte das nicht ausgehen können, aber für mich war er der Tote.

Das hat gefehlt

Ninia: Ein bisschen Logik und eine Einrichtung jenseits der 60er für die Wohnung der Weischlitzs.

Lisa: Hat er das bisschen Lotto-Gewinn am Ende eigentlich noch abgeholt?

Ninia: Sonst wär’s schade drum!

Das war zu viel

Ninia: Klamauk. Ich mag alberne Details. Details! Keine ganzen albernen Fälle. Wir haben schon Münster, das immer übertreibt. Das war mir heute an einigen Stellen echt zu viel.

Lisa: Ja, irgendwann konnte man die ganze Story gar nicht mehr ernst nehmen, auch wenn das absichtlich war. Aber definitiv zu viel.

Lieblingsdialog

Ninia: “Von allen Bekloppten, die jemals in meinen Wohnwagen gekommen sind, bist du das Maskottchen.” “Sprich bitte wieder Englisch.”

Lisa: Ich bin ja ein großer Fan von Nora Tschirner und Christian Ulmen – auch wenn nicht unbedingt als Tatort-Ermittler-Pärchen – daher finde ich ja sämtliche Ironie der Beiden super. Also jeglicher Dialog von und zwischen Dorn und Lessing.

Lieblingsszene

Lisa: Als Dorn wie so eine Ost-Barbie aus dem Schönheitssalon geschwebt kam und Lessing für mehr Natürlichkeit plädiert.

Ninia: Als Dorn und Lessing der Schwester erklären, dass Weischlitz tot ist. Beste Schauspielkunst von Fritzi Haberlandt.

Fehler

Ninia: Die von dir, Lisa, schon angesprochene Schmiererei auf dem Boden – “Roy lebt!”. Wie hat er das denn gemacht??

Lisa: Mit seinen Fingern? Keine Ahnung. In der Einstiegsszene hat man doch von der Überwachungskamera auf Roy geguckt, wie er vor diesem Stahlofen steht. Warum hat man zu den Bändern nichts mehr gesagt und gesehen wie er nicht gestorben ist?

Ninia: Der Täter hatte, glaube ich, eine Maske auf. Und irgendwie ist ja jemand “gestorben”, der Schlitzer. Konnte man auf den Bändern wahrscheinlich nicht richtig sehen.

Lisa: Wie haben die den “Schlitzer” eigentlich doch so schnell ausfindig machen können?

Ninia: Und wieso hieß er Peter Schmidt?

Top-Tweet

Ninia:

Lisa:

Bechdel-Test

Ninia: Leider durchgefallen. Es reicht halt nicht, einfach nur eine weibliche Ermittlerin am Start zu haben.

Lisa: I agree.

Das habe ich gelernt

Ninia: Als PolizistInnen-Paar ruft man einfach die Mama an, auch mitten in der Nacht, die kümmert sich dann ums Kind. 24 Stunden.

Lisa: Gute Frage. Nichts?

Das wünsche ich mir beim nächsten Mal

Ninia: Weniger künstliches Licht. Weniger Klamauk, zumindest ein bisschen weniger. Wieder so eine Top-Besetzung.

Lisa: Weniger Rückblenden. Und ja, weniger Klamauk. Und ein bisschen mehr schönes Weimar.

Was ich auch noch loswerden wollte

Ninia: Was ich gut fand: Kameraeinstellungen und die meisten Dialoge. Da war auf jeden Fall Potenzial.

Lisa: Wieso haben die Kosmetikerinnen Dorn eigentlich noch “aufgebrezelt”, nachdem sie ihre wahre Identität herausgefunden und somit gehasst haben?

Ninia: Wahrscheinlich deswegen.

Lisa: Ich glaube, die fanden sie so aber hübsch am Ende haha

Gesamtnote

Ninia: Ich gebe eine solide 3. Die Story war, zumindest für mich, zu drüber. Ich weiß, das soll lustig sein und Kunst und so, aber das ist nichts für mich. Ich mag die harten Fälle. Gruselig, düster, Tote, Psychozeugs. Trotzdem gab’s einige ganze nette Dinge. Ich brauche Weimar aber nicht jede Woche.

Lisa: Ich würde sogar eine 3- geben. Fand den Tatort echt nicht gut. Das war mir wirklich zu viel Unsinn des Guten, trotz Tschirner und Ulmen. Und die Mörder-Story wurde ziemlich schnell Nebensache.

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Neues vom Kriminalsofa (69) http://lesflaneurs.de/2016/03/07/neues-vom-kriminalsofa-69/ http://lesflaneurs.de/2016/03/07/neues-vom-kriminalsofa-69/#respond Mon, 07 Mar 2016 07:38:12 +0000 http://lesflaneurs.de/?p=7239 Einige von uns Flâneuren schauen gerne den Tatort. In einem kurzen Rückblick zeigen wir euch an jedem Nach-Tatort-Montag, was wir über den aktuellen Tatort denken, welche Gefühle wir beim Schauen hatten und ob es sich lohnt, noch einmal in die Mediathek zu schauen.

Die harten Fakten:

Titel: Auf einen Schlag

Stadt: Dresden

ErmittlerInnen: Gorniak & Sieland

Austrahlungsdatum: 6. März 2016

tl;dr

Ninia: Schlagerhorror, coole Ermittlerinnen, ein blöder Panda und der Schock am Ende.

Johanna: Schlag(er)party in Dresden mit VOLKsmusik, coolen Kommissarinnen und einem unerwarteten Todesfall.

Lisa: Schlager, Lederhosen in Sachsen, Emanzen und Ur-Machos.

Überraschungsmoment

Ninia: Na, ist ja klar – als Maria tot im Gang lag. Da war ich echt durch emotional. Krass gute Story für den Start.

Johanna: Das hätte ich jetzt bei “Das war zu viel” geschrieben, aber ja. Ich hab ehrlich ein paar Tränchen verdrückt, als Sieland (Alwara Höfels) dann im Auto so laut geschrien hat. Und: WTF TATORT IS WRONG WITH YOU?

Ninia: Ja, an der Stelle hab ich auch kurz Zwiebeln geschnitten.

Lisa: Ich fand das nicht zu viel, sondern gerade gut. Ein großer Twist! Aber ehrlich gesagt hätte ich Maria als Daueranwärterin auch nicht gut gefunden.

Ninia: Oh, doch! Ich hätte sie toll gefunden!

Das hat gefehlt

Johanna: Helene Fischer.

Ninia: Stimmt.

Lisa: Keine Helene Fischer ist eine gute Helene Fischer.

Das war zu viel

Ninia: Diese Lederstiefel. Ich mein, wahrscheinlich tragen solche Typen die wirklich, aber mich hat’s geschüttelt.

Johanna: Schlagermusik.

Lisa: Was Johanna sagt.

Lieblingsdialog

Ninia: Viele einzelne Sätze dieses Mal. Unter anderem: “Ich hab einen Arschloch-Filter. Ich kriege dann Auschlag.”

Johanna: „Was gibt es denn in ihrer Branche auszupacken? Forian Silbereisen ist batteriebetrieben?“

Lisa: Alles von Gorniak & Sieland. Herrlich zynisch. Und diese Liedtexte: “Wer braucht New York, wenn er auch Zwickau haben kann” – hachja.

Lieblingsszene

Ninia: Alle im Kommissariat. Das Spiel der einzelnen Charaktere ist hier wirklich gut gelungen.

Johanna: Herrn Schnabel fand ich am Anfang ziemlich kacke, aber ging dann ja. Die Szenen mit den beiden Kommisarinnen und der Assistentin fand ich super, die haben sich alle schön ergänzt. Ich bin ja eigentlich kein Stromberg-Fan und den Münsteraner Tatort mag ich ja auch nicht, aber dieses leicht Klamaukige fand ich nett.

Lisa: Als Schnabel vom “Zinnemont”-Latte schwärmt und feststellt, dass der weihnachtlich zimtig schmeckt. Und generell dieser altbacken verpeilte Typ. Ich fand ihn auch erst im Laufe super.

Fehler

Johanna: Was war mit Alwara Höfels Backe los?

Lisa: Gute Frage!

Ninia: Sie hat da eine Narbe. Auch auf anderen Bildern im Netz sichtbar. Manchmal überschminkt, manchmal nicht. Mich hat das bei Twitter tatsächlich ein wenig genervt, dass da so drauf rumgeritten wurde.

Johanna: Ich fand es auch nervig, aber weil ich es vorher noch nie gesehen habe, wollte ich es dann schon wissen. Dachte auch erst, es sei Teil der Story.

Ninia: Ich auch – deshalb hab ich dann gegoogelt. Hätte ja auch eine alte “Wunde” sein können, von einer Geschichte, die irgendwann wieder auftaucht.

Top-Tweet

Ninia:

Johanna:

Lisa:

Bechdel-Test

Ninia: Ja. Ja. Ja.

Johanna: Aber irgendwie ging es doch immer um Männer, oder?

Ninia: Weil der Tote ein Mann war und es um Beziehungszeug ging. Aber: Viele Frauen mit Namen, einige, die miteinander über was anderes als Typen geredet haben und viele gute Zeigefinger in die Sexismus-Wunde.

Lisa: Definitiv!

Das habe ich gelernt

Johanna: Der Tatort kann einen super besetzten neuen Tatort einführen und dann gleich mal in der ersten Folge eine der besten Figuren killen.

Ninia: Es geht. Ermittlerinnenteam geht.

Lisa: Niemals alleine Volksmusiker treffen. Schlager ist keine heile Welt.

Das wünsche ich mir beim nächsten Mal

Ninia: Kann Maria wieder auferstehen? Und Gisbert mitbringen? Ach, Mensch. So schade. Aber für die Story zum Auftakt wirklich gut. Nächstes Mal noch weniger Mama-Stuff und noch mehr Ermittlerinnen-Zeug. Und weiterhin bitte dieses absolut grandiose Aufzeigen von Diskriminierung und Belästigung.

Johanna: Ein eigener neuer Tatort für Maria und Gisberg vielleicht? Ansonsten kann ich alles unterstreichen. Ich mag es nur nicht, wenn ständig dieses Frauending thematisiert wird.

Lisa: Ich als gebürtige Brandenburgerin plädiere für weniger Ossi-Klischees. Warum muss man bei ostdeutschen Standorten schon aus Prinzip immer Leute zeigen, die komplett hinterm Mond leben?

Was ich auch noch loswerden wollte

Ninia: Was mich gestört hat, war, dass bei neuen Kommissarinnen gleich mal festgelegt werden muss, wie ihre Familienverhältnisse sind, wer die Rabenmutter™ ist und wer die Unglückliche. I don’t need this. So wie bei allen anderen Teams auch. Immer zu viel Privates. Und hier auch noch gleich am Anfang, weil Weiblichkeit und so.

Johanna: UND DER TOD VON MARIA. BUHUHUHUHUHUHUUUUUUU.

Ninia: Auch eine interessante Frage, warum gerade ihre Rolle von vielen nicht gemocht wurde. Ich fand sie super. 🙁

Johanna: So easy. Zu kluge, besserwisserische Frauen (Johanna Stern, Johanna Grewel – OMG, WARUM HABEN WIR ALLE DEN GLEICHEN NAMEN?) werden nicht gemocht und “dumme” und naive auch nicht. Bei Jella Haase denken halt viele an Chantal und stecken sie in eine Schublade, aber da sag ich nur: Wenn ihr Jella nur von diesem einen Film kennt, dann ist das halt echt euer Problem.

Lisa: Aber ich dachte auch sofort an ihre Rolle als Chantal, was sie nun mal geprägt hat, und habe sie nicht wirklich ernst genommen. Guilty! Achso und ich fand das Genuschel von Gorniak anstrengend.

Gesamtnote

Johanna: Ich fand es recht unterhaltsam, hab öfter mal gekichert. Für den Tod von Maria gibt es natürlich Abzug, auch wenn es vielleicht gut für die Story war. Scheiß auf die Story! Von mir gibt es dennoch eine durchaus positive und zuversichtliche 2-.

Ninia: Ich fand es echt gut, zwischenzeitlich ein paar Schwächen, dafür am Ende Schock und Big Finale. Ich kann mich an das Team gewöhnen und freue mich auf weitere Fälle. Glatte 2.

Lisa: Ich liebe ja Dresden und fand die beiden Kommissarinnen echt gut, vor allem im Gegenzug zum Schnabel. Gute Story, wenn auch Schlager und Sachsen für mich nicht so recht zusammen gepasst haben. Von mir gibt’s auch eine 2 mit Sternchen.

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Neues vom Kriminalsofa (68) http://lesflaneurs.de/2016/02/08/neues-vom-kriminalsofa-68/ http://lesflaneurs.de/2016/02/08/neues-vom-kriminalsofa-68/#respond Mon, 08 Feb 2016 07:58:57 +0000 http://lesflaneurs.de/?p=7033 Einige von uns Flâneuren schauen gerne den Tatort. In einem kurzen Rückblick zeigen wir euch an jedem Nach-Tatort-Montag, was wir über den aktuellen Tatort denken, welche Gefühle wir beim Schauen hatten und ob es sich lohnt, noch einmal in die Mediathek zu schauen.

Die harten Fakten:

Titel: Sternenschnuppe

Stadt: Wien

ErmittlerInnen: Fellner & Eisner

Austrahlungsdatum: 7. Februar 2016

tl;dr

Ninia: An-den-Haaren-herbeigezogene-Story, alle rauchen viel, nicht existierender Geschlechtsverkehr, Privatfernsehen.

Johanna: Schmalzig-kitschig-trashig-nervig-öde Geschichte mit schlechten Schauspieler*innen und einer schlechten Story.

Überraschungsmoment

Ninia: Tja, ich überlege noch. So richtig überraschend war da nix.

Johanna: Ich war immer überrascht, wenn nach einer schlechten Szene eine noch schlechtere kam. Doch, das ist schon auch Kunst.

Ninia: Ah, ich sehe – Rant-Mood! Das gefällt mir!

Das hat gefehlt

Johanna: Bibi wie wir sie lieben! Ohne sentimentale Gefühlsduselei und so nen Schmarrn.

Ninia: Ja, mal wieder ein Fall für den ich die Wiener früher so mochte. Jetzt schalt ich nur noch wegen Bibi ein, aber das hält auch nicht für immer.

Das war zu viel

Johanna: Die Musikauswahl. Dieses Castingshowgedöns. Die Liebesgeschichten. Alles.

Ninia: Die Abschlussszene. Was sollte der Blödsinn? “Wir müssen noch zwei Minuten füllen, deswegen machen wir jetzt einen wirren Rückblick auf eine fiktive Person”?

Lieblingsdialog

Ninia: “Warum hat man in diesem Job nur mit kaputten Typen zu tun?” “ Wenn die Typen nicht kaputt wären, wäre niemand tot.”

Johanna: Kein Dialog. “Weil’s eh wurscht is” – keine Ahnung, wer das noch gleich gesagt hat.

Ninia: Die Täterin. Als sie den Müll rausbrachte.

Lieblingsszene

Johanna: Die letzte. Als der schleimige Typ dieses schleimige Lied singt und jemand “hör bitte auf” sagt.

Ninia: Diverse mit Michael Steinocher. Hat aber keinen inhaltlichen Bezug, mehr einen optischen.

Fehler

Johanna: “Es ist zu Ende”, sagte die Bibi – dabei waren noch 4 Minuten Tatort zu ertragen.

Ninia: Auch im Krankenhaus sind, wie immer im Fernsehen, alle noch top geschminkt.

Top-Tweet

Ninia:

Johanna:

Bechdel-Test

Ninia: Nein. Oder?

Johanna: Nö.

Das habe ich gelernt

Ninia: Beim Fernsehen rauchen sie alle. Und die Privaten sind nicht die Caritas. (Eines davon stimmt nicht.)

Johanna:

Das wünsche ich mir beim nächsten Mal

Johanna: Alles anders als heute machen, es kann nur besser werden.

Ninia: Mehr düster, mehr Bibi, mehr Spannung.

Was ich auch noch loswerden wollte

Johanna: Hört bitte auf.

Ninia: Vor allem mit diesen herbeigezogenen Geschlechtsverkehr-Geschichten. Wem hilft das?

Johanna: Erinnerst du dich noch? – das haben wir 2014 oder so immer wieder kritisiert.

Ninia: Ja! Es nervt einfach. Die Energie lieber in gute Geschichten stecken. Diese Szene mit dem Paar-Theratpeuten war auch einfach so unnötig und die volle Klischeekeule.

Gesamtnote

Johanna: Ich hab ja schon bei Twitter gespoilert. Ich gebe eine 6. Kein Bibi-Bonus heute, das war einfach mehr als deppert. Ein einziger Krampf.

Ninia: Ich gebe eine 4. Immerhin gab’s eine verfolgbare Geschichte, wenn auch krampfig, aber eine Geschichte. Aber die 4 auch nur mit viel gutem Willen.

Johanna: Du hast dich doch von dem kettenrauchenden Bad Boy einlullen lassen…

Ninia: Vielleicht…

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Neues vom Kriminalsofa (67) http://lesflaneurs.de/2016/02/01/neues-vom-kriminalsofa-67/ http://lesflaneurs.de/2016/02/01/neues-vom-kriminalsofa-67/#respond Mon, 01 Feb 2016 06:34:36 +0000 http://lesflaneurs.de/?p=7016 Einige von uns Flâneuren schauen gerne den Tatort. In einem kurzen Rückblick zeigen wir euch an jedem Nach-Tatort-Montag, was wir über den aktuellen Tatort denken, welche Gefühle wir beim Schauen hatten und ob es sich lohnt, noch einmal in die Mediathek zu schauen.

Die harten Fakten:

Titel: Hundstage

Stadt: Dortmund

ErmittlerInnen: Faber, Bönisch, Dalay, Kossik

Austrahlungsdatum: 31. Januar 2016

tl;dr

Ninia: Ein alter Fall, verwoben mit einem neuen, ein entführtes Kind und zwei zerstörte Familien.

Lisa: Hochsommer. Mann erschossen. Alter Fall von Kindesentführung. Liebestolle Kommissare.

Überraschungsmoment

Ninia: Das Ende. Ich warte immer noch drauf, dass aufgeklärt wird, dass es doch die Tochter war.

Lisa: Das Ende schon, aber die Tochter? Ich frage mich gerade, ob ich es überraschend fand, dass Tommi doch der verlorene Sohn war. Ich hatte wahrscheinlich mit einem weniger vorausschauendem Ergebnis gerechnet.

Das hat gefehlt

Ninia: Ein roter Faden. Das waren sehr viele Nebenschauplätze. Und Dortmund, manchmal. Einige Häuser standen dann doch in Köln.

Lisa: Winter. Warum soll ich mir im Januar einen Tatort angucken, bei dem die Leute nur am Schwitzen sind? Und warum ist überhaupt der richtige Jonas gestorben?

Das war zu viel

Ninia: Das kathartisch Gewitter am Ende, die intensiven Farben immer.

Lisa: Ohja! Kossiks ewiges Gejammere finde ich auch langsam zu anstrengend. Mir haben die beiden noch besser gefallen, als sie ein Paar waren. Seine neongelbe Sonnenbrille war auch zu viel des Guten. Hat mich kurz an MC Fitti erinnert. Den Bart hat er ja fast.

Ninia: Diese Brille, ja.

Lieblingsdialog

Ninia: Heute eher Einzelsätze. Faber: “Mitleid ist die Vorstufe zum Gnadenschuss.” Und nochmal Faber: “Ich bin und bleibe eingebildet, Bönisch, das lasse ich mir nicht nehmen.”

Lisa: Das mit der Hundescheiße-Polizei am Anfang war leicht witzig. Und ansonsten als Maren Eggert sich über den Namen Jonas lustig macht: “Jonas, als hätte ihn ein Walfisch verschluckt.”

Lieblingsszene

Ninia: Bönisch und Faber Dosenbier-trinkend im Auto. Der Fast-Kuss war schon fast zu viel. Aber vorher war’s gut.

Lisa: Das Beste daran war vielmehr, als Bönisch in dieser halb-romantischen Szene laut rülpst.

Fehler

Ninia: Selbstverständlich müssten eigentlich alle ständig vom Dienst suspendiert sein oder vom Fall abgezogen werden. Passiert aber nie. Weil es nur vier Kommissar_innen in Dortmund gibt.

Lisa: Wie kann ein angebranntes Foto innerhalb von einer Minute ein ganzes Zimmer in Flammen setzen?

Top-Tweet

Ninia:

Lisa:

Bechdel-Test

Ninia: Nope.

Lisa: Same.

Das habe ich gelernt

Ninia: In Deutschland gibt es immer noch nicht genügend Schauspieler_innen. So dass Maren Eggert sowohl Psychologin in Kiel als auch Mutter in Dortmund sein muss. Ach, ach, ach.

Lisa: Betrunkene Single-Mütter texten nicht ihren Verflossenen, sondern rufen nachts ihr Kind an – um dann mit dem Ex zu sprechen. Generationenübergreifendes Phänomen.

Das wünsche ich mir beim nächsten Mal

Ninia: Kann so weiter gehen. Nur die Klischeeausländer-Vorstellung des Drehbuchautoren können wir uns beim nächsten Mal sparen.

Lisa: Weniger intra-kollegiale Liebesdramen.

Was ich auch noch loswerden wollte

Ninia: Wickelkleider sind schön.

Lisa: Dem ist alles entgegenzusetzen! Haben die nach ihren Alkoholexzessen eigentlich nie einen Kater?

Gesamtnote

Ninia: Ich bin voreingenommen, ich liebe das Dortmunder Team. Dieses Mal war’s wieder sehr gut. Einige Abzüge in der B-Note für Klischee-Mist, kuriose Schnitte zeitweise und Verwirrung zwischendurch. Ich gebe eine 2.

Lisa: Der Dortmunder Tatort gehört eigentlich auch zu meinen Lieblingen, allerdings finde ich diese ganzen privaten Dramen langsam zu viel. Zwischendurch wurde es dann doch etwas langatmig. Das Ende kam allerdings überraschend. Von mir gibt’s eine 2-.

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Neues vom Kriminalsofa (65) http://lesflaneurs.de/2015/12/28/neues-vom-kriminalsofa-65/ http://lesflaneurs.de/2015/12/28/neues-vom-kriminalsofa-65/#respond Mon, 28 Dec 2015 08:14:57 +0000 http://lesflaneurs.de/?p=6756 Einige von uns Flâneuren schauen gerne den Tatort. In einem kurzen Rückblick zeigen wir euch an jedem Nach-Tatort-Montag, was wir über den aktuellen Tatort denken, welche Gefühle wir beim Schauen hatten und ob es sich lohnt, noch einmal in die Mediathek zu schauen.

Die harten Fakten:

Titel: Wer bin ich?

Stadt: Wiesbaden

ErmittlerInnen: Murot/Tukur

Austrahlungsdatum: 27. Dezember 2015

tl;dr

Ninia: Meta Meta Meta mit Inceptionionesker Anhauchung. Murot ist Tukur ist Murot. Und irgendein Typ ist gestorben.

Mord Murot: Solche Krimis entstehen, wenn der Tatort zu viel Münster geschaut hat.

Ninia: “Wir sind hier nicht in Münster!”

Mord Murot: Ach, was habe ich mich über diesen Satz gefreut.

Überraschungsmoment

Ninia: Das Ende.

Mord Murot: Ja. Ansonsten war ich wenig überrascht aber sehr unterhalten.

Das hat gefehlt

Ninia: Vielleicht ein klassischer Krimi. Aber der fehlt ja eh oft.

Mord Murot: Eine Frauenfigur, die man ernstnehmen konnte. Ich mag Frauen.

Das war zu viel

Ninia: Nichts. Alles fantastisch.

Mord Murot: Alles. Wurscht.

Lieblingsdialog

Mord Murot:
“Da steckt sicher der Redakteur dahinter.”
“Wieso? Was hat der denn damit zu tun?”
“Der will mich rausmobben, weil ich so einen guten Vertrag habe.”
“Was hast du denn für einen Vertrag?”
“Ist doch egal?”
“Wieso hast du so einen guten Vertrag? Und warum hab ich das nicht?”

Ninia: Viele Dialoge waren sehr gut. Zum Beispiel der im Wohnwagen von Koch. Oder der zwischen Barbara und Ulrich. Am liebsten mochte ich aber den Monolog von Murot: “Ich bin gar nichts. Ich bin doch nur eine Idee. Ich will doch auch mal frieren, weil ich zu dünn angezogen bin. Oder Pistazieneis – im Sommer.”

Lieblingsszene

Mord Murot: Jede mit Margarita Broich. Und mit Yorck Dippe. Und mit Martin Wuttke.

Ninia: Das Verhör am Ende. Und die drei Kommissare im Auto.

Fehler

Mord Murot: Die Schauspieler_innen spielten sich ja meist selbst. Entsprechend fiel schon auf, dass Martin Wuttke und Margarita Broich im echten Leben ein Paar sind, sich hier aber gar nicht zu kennen schienen.

Ninia: Die sind ein Paar??! Wieso weißt du mehr Gossip als ich?

Ninia: Ich hab gerade recherchiert. Die Kinder heißen Hans und Franz. Ich raste aus.

Mord Murot: Wenn ich das recht weiß, sind die sogar verheiratet.

Ninia: Hans und Franz Broich-Wuttke.

Mord Murot: Oh Gott. Wie Figuren von Loriot.

Top-Tweet

Mord Murot: Heute ist alles anders, heute gibts Facebook vom Kollegen des Hamburger Abendblatts.

Ninia:

Bechdel-Test

Mord Murot: Nicht bestanden. Naja.

Ninia: Jepp. Überraschend. Nicht.

Das habe ich gelernt

Mord Murot: Redakteure sind unsympathische Typen, die hintenrum intrigieren. Oh, Moment, das wusste ich schon, bin ja selbst einer.

Ninia: Der eigentliche Redakteur ist übrigens nett. Und wurde für den Wiesbadener Tatort schon ausgezeichnet. Ich hab gelernt, dass es am Filmset genau so ist, wie man es sich vorstellt.

Das wünsche ich mir beim nächsten Mal

Mord Murot: Es gibt kein nächstes Mal. The Tatort to end all Tatorts.

Ninia: Dass der HR seinen Mut beim Tatort-Machen behält.

Was ich auch noch loswerden wollte

Ninia:

Die nahe Zukunft wird schlimm. Ich werde leider streiken.

Mord Murot: Ich fand es sehr schön, hier mal als geheimnisvolles Pseudonym mitzumachen. Ich komm mal wieder vorbei, ja?

Ninia: Sehr gerne!

Gesamtnote

Ninia: Ich gebe zum Jahresabschluss eine 1. Mit Sternchen. Ich hab nichts auszusetzen. Ich fand das wirklich sehr gut, habe mich amüsiert und schätzte dieses ganze Meta-Gedingse. Absolut großartig.

Mord Murot: Ich fand Tukur wie immer unerträglich eitel. Aber ich mache jetzt mal was ganz verrücktes: 1.

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Neues vom Kriminalsofa (64) http://lesflaneurs.de/2015/11/30/neues-vom-kriminalsofa-64/ http://lesflaneurs.de/2015/11/30/neues-vom-kriminalsofa-64/#comments Mon, 30 Nov 2015 08:14:14 +0000 http://lesflaneurs.de/?p=6613 Einige von uns Flâneuren schauen gerne den Tatort. In einem kurzen Rückblick zeigen wir euch an jedem Nach-Tatort-Montag, was wir über den aktuellen Tatort denken, welche Gefühle wir beim Schauen hatten und ob es sich lohnt, noch einmal in die Mediathek zu schauen.

Die harten Fakten:

Titel: Borowski und die Rückkehr des stillen Gastes

Stadt: Kiel

ErmittlerInnen: Borowski & Brandt

Austrahlungsdatum: 29. November 2015

tl;dr

Ninia: Grusel-Entführung. Bewegte Wände. Und das Ende einer Verlobung.

Johanna: Kühltruhe, Baby, Kai Korthals und die beweglichen Wände.

Überraschungsmoment

Ninia: Die fahrende Wand. Das war schon ganz schlau. Und als mir klar wurde, dass Borowski doch einen Plan hat.

Johanna: Der Plan war überraschend, ja. Aber irgendwie auch vollkommen absurd. Also selbst für einen Tatort. Der Großteil meiner Twitter-Timeline war ja über den Pornobalken verwundert.

Ninia: Den fand ich halb so schlimm.

Das hat gefehlt

Johanna: Mir hat die Erinnerung an den ersten Teil gefehlt. Womöglich habe ich den nicht mal gesehen. Da fände ich eine kurze Zusammenfassung im Vorfeld nett. Oder halt mal drüber nachdenken, ob man Doppelfolgen nicht einfach an zwei Wochenenden hintereinander zeigt.

Ninia: Der erste Teil wurde Freitag noch einmal wiederholt und steht in der Mediathek.

Johanna: (Ich schaue mir aus Prinzip keinen Tatort in der Mediathek an.)

Das war zu viel

Ninia: Dass Borowski Kai zu Hause festgehalten hat. Das hat die Höchstnote geklaut. War mir dann doch zu abwegig und durch.

Johanna: Zu viel psycho am Anfang. Die ersten fünfzehn bis hundert Minuten waren schwer zu ertragen. Und der Rest auch.

Ninia: Ich mag Psycho ja. Und in darauf bezogen fand ich den ersten Teil wesentlich heftiger.

Lieblingsdialog

Ninia: “Ich liebe dich. Mach’s gut.” “Ja. Und vertreib alle Gespenster.”

Johanna: Die Dialoge waren so dämlich, ich kann das nicht auch noch honorieren.

Lieblingsszene

Johanna: Die mit dem Meer. Also alle mit dem Meer. Das Meer war mir sowieso die liebste Darstellerin im ganzen Tatort.

Ninia: Alle mit Sibel Kekilli. Ich mag Sibel Kekilli.

Johanna: Lars Eidinger ist ja auch großartig. Aber diesen Kai, den mag ich nun wirklich nicht so gerne.

Ninia: Oh ja, ich liebe Lars Eidinger!

Fehler

Ninia: Wo war eigentlich die Oma? Gibt es überhaupt eine? Oder war das auch ein Geist?

Johanna: Vielleicht gab es noch einen weiteren Fahrstuhl mit Geheimwand?

Top-Tweet

Ninia:

Johanna:

Bechdel-Test

Johanna: Vielleicht. Naja, eher nicht.

Ninia: Hm. Ja, würde auch sagen, eher nicht.

Das habe ich gelernt

Johanna: Pornobalken kommen im Internet nicht so gut an. Ebenso wenig wie glitzernde Kleider über Rollkragenpullovern an Lars Eidinger.

Ninia: Immer mal einen Apfel essen.

Das wünsche ich mir beim nächsten Mal

Ninia: Immer Lars Eidinger als Täter. Egal, in welcher Stadt. Das wäre dann zwar wenig spannend, aber immerhin gut gespielt.

Johanna: Oder das Meer! Könnte ich mir auch super als Täter*in vorstellen…

Was ich auch noch loswerden wollte

Johanna: Am Anfang wurde mir zu viel genuschelt, das hat mir nicht allzu sehr zugesagt.

Ninia: Die Wohnung war wirklich zu groß.

Gesamtnote

Ninia: Ich gebe eine 2+. Es wäre fast die 1 geworden, aber ab dem Zeitpunkt, an dem Borowski dann alleine losgezogen ist, fand ich das alles etwas zu kurios. Ansonsten: besser als fast jeder Tatort, den ich dieses Jahr sah.

Johanna: Ich habe das wahrscheinlich im Protokoll ziemlich gut überspielt, aber ich mochte diesen Tatort nicht. Ach, ich glaube ich mag Borowski auch einfach nicht. Das war mir nichts. Und ich habe noch nicht mal Gründe dafür. Viel zu anstrengend. 5.

Ninia: Ich mag das ja, wenn wir mal ganz uneinig sind. <3

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Neues vom Kriminalsofa (63) http://lesflaneurs.de/2015/11/02/neues-vom-kriminalsofa-63/ http://lesflaneurs.de/2015/11/02/neues-vom-kriminalsofa-63/#respond Mon, 02 Nov 2015 07:20:25 +0000 http://lesflaneurs.de/?p=6326 Einige von uns Flâneuren schauen gerne den Tatort. In einem kurzen Rückblick zeigen wir euch an jedem Nach-Tatort-Montag, was wir über den aktuellen Tatort denken, welche Gefühle wir beim Schauen hatten und ob es sich lohnt, noch einmal in die Mediathek zu schauen.

Die harten Fakten:

Titel: Côte d’Azur

Stadt: Konstanz

ErmittlerInnen: Klara Blum

Austrahlungsdatum: 1. November 2015

tl;dr

Ninia: Ein Nikolaus als Mörder. Viel Alkohol. Viel Quatsch.

Johanna: Weihnachtsmänner, Drogen, Schokolade und ein Polizist namens Kai.

Enrico: Das geheime Wissen, woher die Klapse ihren Namen hat und viel Fusel.

Überraschungsmoment

Ninia: Ja, was soll ich sagen? Das Ende war ein klein wenig überraschend. Aber dann auch wieder so kurios aufgelöst, dass es mich genervt hat.

Johanna: Gleich in den ersten fünf Minuten, der Mord. Das Weihnachtsmannkostüm war schon überraschend.

Enrico: Menschen spenden auf dem Weihnachtsmarkt für die Rettung der Orang-Utans.

Das hat gefehlt

Ninia: Ein gutes Drehbuch, gute Schauspieler*innen, irgendwas Gutes.

Johanna: Last Christmas. Ein Weihnachtstatort ohne Last Christmas?! Was sind denn das für Zustände…

Enrico: Überraschungen. Immer wenn ich mal einen Tatort schaue, hoffe ich darauf, nicht zu viele Klischees bestätigt zu bekommen. Leider wieder kein Glück gehabt.

Das war zu viel

Ninia: Wortspiele aus den 80ern.

Johanna: Schokolade. Und Kai von der Polizei.

Enrico: Wild Bill Bohmann.

Lieblingsdialog

Ninia: “Und was haben Sie gemacht?” “Gevögelt.” “Na dann gibts da ja sicher eine Zeugin.” “Nein. Zwei.”

Johanna:

Enrico: „Hi, ich bin der Kai, von der Polizei.“ Ab da mochte ich ihn richtig.

Lieblingsszene

Johanna: Tatsächlich das Ende, als der Punk, der Alte und die Franzi gesungen haben. Das war herrlich schräg.

Ninia: Die erste Szene in der Produzentenfirma (?). Das war schräg und schaurig zugleich.

Enrico: Der Blick der Angestellten, als der Musikproduzent sagt, dass jeder rausfliegt, der keine Windeln wechseln kann oder es nicht lernen will. #fingerschmutzigmachen

Fehler

Johanna: Wir haben natürlich noch kein Weihnachten und ein Weihnachtstatort wäre deshalb natürlich im Dezember schöner und dann natürlich mit Last Christmas und Schnee. Ok, ohne Last Christmas geht auch, aber SCHNEE, hallo?!

Ninia: Waren das wirklich Monolos? Ich frag ja nur.

Enrico: “Grüner Apfel” Raumspray als Deo benutzen. Jeder weiß doch, dass Lavender viel besser riecht.

Top-Tweet

Ninia:

Johanna:

Enrico:

Bechdel-Test

Johanna: Ja. Wenigstens eine Sache haste ordentlich hinbekommen, Tatort!

Ninia: Immerhin.

Enrico: Na ging so, oder? In der Produzentenfirma einen Typen mit als Sklaven abgestellt, sonst nur Frauen. Ahoi Gleichberechtigung! Nicht..

Das habe ich gelernt

Johanna: Auf dem Weihnachtsmarkt kein Geld für Orang-Utans an Weihnachtsmänner spenden.

Ninia: Mein Herz ist rein, mein Schniedel klein.

Enrico: Menschen rennen immer noch nachts durch’s “Kornfeld” wenn sie verfolgt werden.

Das wünsche ich mir beim nächsten Mal

Ninia: Ich mochte Konstanz und Klara Blum mal. Ich weiß nicht mehr, wann das war. Ich wünsche mir so einen Familienfall. Irgendwas mit Eifersucht oder Erbschaft, was Fieses und Hinterhältiges. Ein ruhiger, aber tiefer Krimi. Ich bin gespannt!

Johanna: Jetzt wo ich so plötzlich in Weihnachtsstimmung versetzt wurde, hätte ich nächstes Mal dann gerne was mit Schnee. So einen ordentlichen Krimi. Danke.

Enrico: Mehr von Kai. Der hat so eine symphatische Genervtheit im Gesicht, zeigt aber dafür teils grandiosen Humor.

Was ich auch noch loswerden wollte

Ninia: Ich hab Angst vorm nächsten Schweiger-Tatort.

Johanna: Schade Schokolade.

Enrico: Bitte das nächste Mal nicht Weihnachten kaputtmachen. Lauter böse Weihnachtsmänner, das macht mein fluffiges Weihnachtsherz nicht nochmal mit. 🙁

Ninia: Ich mochte diese Weihnachtsmänner noch nie! Ich hatte immer Angst vor diesen verkleideten Typen. Aber: Ich mochte die heutige Kameraführung. Das macht nichts besser.

Gesamtnote

Johanna: Ihr habt es vielleicht schon beim Lesen gemerkt – ich bin etwas verstört. Es war teilweise (unfreiwillig) komisch, verstörend und erheiternd, aber auch langatmig, verwirrend und nervig. Viele Emotionen. Da ich tatsächlich Schokolade zur Hand hatte, bin ich jetzt womöglich etwas zu milde – ich gebe eine 3-. Ist ja Weihnachten und so, haha.

Ninia: Ich war zwischenzeitlich aus Langeweile so abgelenkt, dass ich nicht mal den Hashtag verfolgt habe. Gut, schlimmer als letzte Woche kann es nicht sein, da haben wir das Kriminalsofa ja völlig gestrichen, aus Verzweiflung. Aber das war echt öde heute, und dusselig. Ich gebe eine 5.

Enrico: Puh, also bekehrt wurde ich diesmal immer noch nicht. Mieses Drehbuch, böse Weihnachtsmänner und dunkelbrauner Fusel (was zur Hölle war das) – nene, ich glaube ich gebe mir aus Lust an der Gefahr beim nächsten Mal den Schweiger-Tatort. Für Konstanz gibt’s ne glatte 5.

Ninia: P.S.: Schweiger ist erst in drei Wochen.

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Neues vom Kriminalsofa (62) http://lesflaneurs.de/2015/09/21/neues-vom-kriminalsofa-62/ http://lesflaneurs.de/2015/09/21/neues-vom-kriminalsofa-62/#respond Mon, 21 Sep 2015 06:38:16 +0000 http://lesflaneurs.de/?p=6254 Einige von uns Flâneuren schauen gerne den Tatort. In einem kurzen Rückblick zeigen wir euch an jedem Nach-Tatort-Montag, was wir über den aktuellen Tatort denken, welche Gefühle wir beim Schauen hatten und ob es sich lohnt, noch einmal in die Mediathek zu schauen.

Die harten Fakten:

Titel: Die letzte Wiesn

Stadt: München

ErmittlerInnen: Leitmayr und Batic

Austrahlungsdatum: 20. September 2015

tl;dr

Ninia: Warum Sie niemals auf das Oktoberfest fahren sollten.

Johanna: München. Mord. Oktoberfest.

Überraschungsmoment

Ninia: Als die Schwedin sich vor Leitmayr erschrocken hat. Obwohl ich wusste, was passiert, hab ich mich erschrocken.

Johanna: Als die Kellnerin im Festzelt sexuell belästigt wurde. Oh wait – nein.

Das hat gefehlt

Ninia: Über Realitätsfremde kann ich mich dieses Mal zumindest nicht beschweren.

Johanna: Haha. Das war ein Volksfest der Grausamkeiten, ich konnte nicht eine Sekunde daran denken, was da noch mehr hätte sein können.

Das war zu viel

Johanna: Die Vergewaltigungsszene mit dem blondgelockten aus dem Bierzelt und den zwei Security-Schränken. Puh. Diese ganze Nebengeschichte war sowieso sehr wirr, ich hab wahrscheinlich die Hälfte nicht mitbekommen.

Ninia: Ja, das war irgendwie ein bisschen sehr konstruiert, um uns auf die falsche Fährte zu locken. Unnötig brutal.

Lieblingsdialog

Ninia: Der zwischen dem U-Bahn-Fahrer und der Taube.

Johanna: Als der Leitmayr oder der Batic (die beiden sehen für mich völlig gleich aus), dem jungen Assistenten was mit “Du wohnst ja noch bei deiner Mutter sagte” und der dann was von wegen “die ist ne ganz Fesche” sagte. Ich lachte kurz. Das war direkt nach der Szene, als Leitmayr in der Wanne schlief, die Schwedin Pipi machte, er dann “weitermachen” sagte und den Duschvorhang zuzog. Das waren die unterhaltsamsten 2 Minuten im ganzen Tatort.

Lieblingsszene

Johanna: Siehe oben.

Ninia: Alle mit dem neunmalklugen Jungen. Und dieses Metagedingse mit dem Tatort im Tatort fand ich auch ganz nett.

Johanna: Gab es das nicht schon mal? Ich glaube, das machen die extra für Twitter.

Ninia: Wahrscheinlich!

Fehler

Ninia: Vorm Festzelt stehen die Menschen normalerweise noch gedrängter.

Johanna: Frage mich, mit was die Schwedinnen die Wohnung gebucht haben. Airbnb kann es ja nicht gewesen sein, weil Barzahlung.

Ninia: Und das ist ja sowieso verboten in München. Uiuiui – dieser Polizist! Erst unterlassene Hilfeleistung und dann sowas.

Johanna: Und die Toskana war fake, ha! Das marinierte Schwein ja leider echt.

Ninia: 🙁

Top-Tweet

Ninia:

Johanna:

Bechdel-Test

Johanna: Bin unsicher. Béchamel-Test auf jeden Fall nicht bestanden. (Sorry!)

Das habe ich gelernt

Ninia: Mein Entschluss nach 2006, meinem ersten Jahr auf der Wiesn, nie wieder dorthin zu fahren, war ein guter. (Ich war nicht EXTRA deswegen da, oh Gott, natürlich nicht.) Johanna: Wenn der Münchner Tatort auf dem Oktoberfest spielt, dann hasse ich das Oktoberfest auf jeden Fall noch mehr als das Münchner Tatort-Team.

Das wünsche ich mir beim nächsten Mal

Johanna: Ein Tatort ohne “Atemlos” von Helene Fischer. Ninia: Irgendwas muckeliges. Ohne Fahrgeschäfte.

Was ich auch noch loswerden wollte

Johanna: Ich hasse das Oktoberfest.

Ninia: Malt euch mal wieder nur einen kleinen Punkt auf die Nägel. Das sieht auch gut aus.

Gesamtnote

Johanna: Ich war ziemlich viel damit beschäftigt, das Oktoberfest zu hassen. Mavie Hörbiger fand ich überraschenderweise echt gut, normalerweise eher nicht so, vielleicht hängt das aber auch mit Til Schweiger zusammen. Ohne Twitter wäre ich gestorben. Gebe eine 4.

Ninia: 3+. Für einen Münchner Tatort war’s nicht schlecht. Ich mag Mavie Hörbinger. Und die Kommissare waren auch ok. Nur diese Nebenrolle vom Oktoberfest war halt furchtbar. Aber gut für’s Twittern.

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Neues vom Kriminalsofa (61) http://lesflaneurs.de/2015/06/22/neues-vom-kriminalsofa-61/ http://lesflaneurs.de/2015/06/22/neues-vom-kriminalsofa-61/#respond Mon, 22 Jun 2015 07:00:03 +0000 http://lesflaneurs.de/?p=6021 tatortsofa

Einige von uns Flâneuren schauen gerne den Tatort. In einem kurzen Rückblick zeigen wir euch an jedem Nach-Tatort-Montag, was wir über den aktuellen Tatort denken, welche Gefühle wir beim Schauen hatten und ob es sich lohnt, noch einmal in die Mediathek zu schauen.

Die harten Fakten:

Titel: Der Inder

Stadt: Stuttgart

ErmittlerInnen: Lannert und Bootz

Austrahlungsdatum: 21. Juni 2015

tl;dr

Ninia: Stuttgart-21, Männer, die Männer von Männern umbringen lassen und eine Kugel in einer Schulter.

Falk: Politikle. Im Hauptstädtle. Mit Profikillerle.

Überraschungsmoment

Ninia: Der Anfang. Nicht-lineare Erzählweise, anstrengende Kameraführung, aber gut, gut.

Falk: Dass beim Shootout in der tschechischen Provinz der Killer erschossen wurde und nicht der Arzt.

Das hat gefehlt

Ninia: Menschen, die sich an Bäume ketten.

Falk: Eine vernünftige Auflösung. Aber man muss auch nicht jede Frage beantworten.

Das war zu viel

Ninia: Der Sprung am Schluss. Das war ja nu klar, dass er das macht.

Falk: Ich habe nicht kapiert, weswegen Lannert an der Stelle so irre unprofessionell war und ihn vom Bahnhofsturm springen lässt. Zu viel war mir ansonsten der ganze Strang mit der Online-Journalistin Fee, inklusive Treffen bei Mate-Tee.

Ninia: Jepp, Zustimmung zu beiden Sachen.

Lieblingsdialog

Ninia: “Finden Sie das witzig?” – “Goethe.” – “Das macht’s doch nicht besser.”

Falk: “Wer hat den Toten gefunden?” “Ein Jogger.” “Was hat der da gemacht?” “Gejoggt.”

Lieblingsszene

Ninia: Der Besuch der Kommissare beim ehemaligen Ministerpräsidenten. Super gespielt, schöner Dialog.

Falk: Ich mochte die Ulrike-Meinhof-hafte Melancholie der jungen Frau, die den Killer im Sindelfinger Motel auszahlen sollte und ihn dann stattdessen zu ihrem Vater durch halb Mitteleuropa nach Tschechien schleppte. Überhaupt, das war ja ein ganz groß gedrehtes Verschwörungstheorierad, allerdings mit lauter Figuren, die total hinterwäldlerisch agierten. Stuttgart halt.

Fehler

Ninia: Ach, diverse. Aber mir geht auch auf die Nerven, dass Leute sich über Kleinigkeiten aufregen, die wohlmöglich nicht realistisch sind. Das ist eine Geschichte, die im Fernsehen erzählt wird. Wenn ein Tatort realistisch wäre, würden wir nach fünf Minuten einschlafen.

Falk: Der Schauspieler des Ex-Ministerpräsidenten Heinerle, Ulrich Gebauer, stammt zwar aus Ravensburg, irgendwie erschien mir sein Schwäbisch aber ein bisschen auswendig g’lernt. Ansonsten: was Ninia sagt.

Top-Tweet

Ninia:

Falk: Der Tweet von dir weißt übrigens auf einen unrealistischen Dialog hin, Ninia. Eine coole Onlinejournalistin sagt nämlich “DAS Blog”. Egal.

Bechdel-Test

Ninia: Bestanden. Immerhin.

Falk: Immerhin? Weil “Der Inder” ansonsten so schlecht war?

Ninia: Nö, weil mich das “Bestehen” bei männlichen Teams schon immer sehr überrascht.

Das habe ich gelernt

Ninia: In Stuttgart geht man gerne in Thermalbäder. Und jeder hat immer Waffen dabei.

Falk: Das Thema Thermalbad ist im Stuttgart-21-Komplex übrigens wichtig, weil die geplante Bahnstrecke anscheinend quer durch irgendwelche Thermalwasserschichten führen wird.

Ninia: Ach, das wusste ich gar nicht! Na dann!

Falk: Ansonsten habe ich gelernt, dass Politiker gar nicht so korrupt sind, wie man immer denkt. Geld, Sex, das interessiert die gar nicht, alles, was die wollen, ist Macht.

Ninia: Geld und Sex sind dann vielleicht ein netter Nebeneffekt von Macht.

Das wünsche ich mir beim nächsten Mal

Ninia: So weitermachen, bitte. Kein Privatkram der Kommissare, ein recht nette Geschichte und mal etwas anders umgesetzt.

Falk: Joa. Vielleicht an den Kanten noch ein bisschen eleganter, aber das war alles schon ganz okay, heute.

Was ich auch noch loswerden wollte

Ninia: Ich mag Richy Müller.

Falk: Ich mag Richy Müller nicht besonders. Noch weniger mag ich Felix Klare. Aber das ist vollkommen wurscht, wenn Drehbuch und Regie stimmen..

Gesamtnote

Ninia: Vielleicht bin ich altersmüde oder ob der letzten Wochen sehr anspruchslos, aber ich fand das heute echt nicht schlecht. Ich springe jetzt nicht begeistert vom Sofa, aber ich hab mich zumindest nicht geärgert, überhaupt den Fernseher eingeschaltet zu haben. Ich gebe eine 3+.

Falk: Doch, ich bin schon verhalten begeistert, zumal Stuttgart mir als Schwaben bislang eigentlich immer ein bisschen zuwider war. Ich gebe eine 2, mit noch ein bisschen Luft nach oben, weil an der Geschichte einiges nicht ganz rund lief. Wer hat eigentlich die Leiche des Killers am Ende zurück nach Stuttgart verfrachtet? Und vor allem: warum?

Ninia: Das weiß nur der tschechische Arzt.

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Einige von uns Flâneuren schauen gerne den Tatort. In einem kurzen Rückblick zeigen wir euch an jedem Nach-Tatort-Montag, was wir über den aktuellen Tatort denken, welche Gefühle wir beim Schauen hatten und ob es sich lohnt, noch einmal in die Mediathek zu schauen.

Die harten Fakten:

Titel: Erkläre Chimäre

Stadt: Münster

ErmittlerInnen: Thiel & Boerne

Austrahlungsdatum: 31. Mai 2015

tl;dr

Ninia: Teurer Schampus, ein verdächtiger Arzt, ein verdächtiger Putzmann und viel Langeweile.

Falk: Thiel und Boerne tun so als ob sie verheiratet seien. Damit ist eigentlich schon der ganze Film beschrieben.

Überraschungsmoment

Falk: Der Luftröhrenschnitt zu Beginn, in seiner optischen Eindeutigkeit.

Ninia: Keine Ahnung. Ich war selten so unüberrascht.

Das hat gefehlt

Falk: “Das Label Animale ist ein ganz kleiner Designer.” Mensch! Ein “kleiner Designer”! Das wäre doch DIE Gelegenheit für einen tollen Alberich-Witz gewesen!

Ninia: Für einen weiteren dusseligen Witz, ja. Gefehlt hat insbesondere die Spannung, ein guter Fall, die angekündigten guten Dialoge und irgendwas, bei dem ich Spaß gehabt hätte.

Falk: Ich vergebe sogar einen Viertelspluspunkt, dass besagter Alberich-Witz eben nicht gemacht wurde.

Das war zu viel

Falk: Die schwererziehbaren Jugendlichen, die direkt aus den Achtzigern zu dem fertigen Münsteraner Sozialarbeiter gebeamt wurden.

Ninia: Ja, die waren lustig!

Lieblingsdialog

Falk: “Haben Sie mal ein Tütchen?” “Da müssense meinen Vadder fragen.” Nein, ehrlich, das war wirklich der beste Dialog.

Ninia: Ich war zwischenzeitlich Wäsche aufhängen und anderweitig abgelenkt. Vielleicht hab ich die guten Dialoge verpasst. Vielleicht gabs auch keine.

Lieblingsszene

Ninia: Die allererste und alle mit Nadeshda. Die könnte sowieso immer noch mehr machen.

Falk: Nö, da riss auch Nadeshda nichts mehr raus. Ich hatte wirklich nicht den Hauch einer Lieblingsszene.

Fehler

Falk: Die schöne, kluge Frau meinte, sie wolle nicht mitgucken und plädierte für “The Walking Dead”. Mein größter Fehler war, dass ich darauf nicht eingegangen bin.

Ninia: Ein Luftröhrenschnitt im Wodkarausch? Ein zufälliges Treffen der Verdächtigen mitten in der Stadt?

Top-Tweet

Falk:

Ninia:

Bechdel-Test

Ninia: Jo. Immerhin.

Falk: Echt? Wann denn?

Das habe ich gelernt

Falk: Dass Wodka wegen der fehlenden Fuselalkohole so gut verträglich ist.

Ninia: Dass Rauchen blöd ist.

Das wünsche ich mir beim nächsten Mal

Ninia: Vielleicht sollten die beiden wirklich aufhören, bevor sie so einen uneleganten Abgang hinlegen wie die Leipziger. Vielleicht sollte ich auch aufhören.

Falk: Hör’ nicht auf! (Ich wünsche mir, dass sie in Münster den Weg weitergehen, den sie mit “Der Hammer” eingeschlagen haben, ein wenig härter, ein wenig absurder … Aber das wird wohl nichts.)

Was ich auch noch loswerden wollte

Ninia: Ich bin genervt.

Falk: Ich bin gelangweilt.

Gesamtnote

Ninia: Ich gebe eine 5. Vor langer Zeit war ich großer Fan von Münster. Auch von größtem Münsteraner Klamauk. Aber das heute war einfach nur schwach und langweilig. Irgendwann reicht’s halt auch nicht mehr, der Tatort mit den meisten Einschaltquoten zu sein. (Oder ich bin einfach völlig ab vom Schuss und den Leuten gefällt SOWAS wirklich.)

Falk: Ich mochte Münster schon seit Ewigkeiten nicht mehr. Heute hatte ich wirklich ganz schlimme Erwartungen, zumal SpOn angekündigt hatte, dass es doofster “Charlys Tante”-Humor würde, also habe ich ganz üblen Heterosexismus erwartet. Den gab es dann gar nicht so massiert, entsprechend gibt es für dessen Fehlen einen halben Pluspunkt. Zuzüglich des Viertelspunktes von oben ergibt das eine 5-.

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