Neues vom Kriminalsofa – Les Flâneurs http://lesflaneurs.de Stadtschwärmerei - staunen, spazieren, erkunden. Fri, 08 Apr 2016 09:59:12 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.4.2 Neues vom Kriminalsofa (70) http://lesflaneurs.de/2016/04/04/neues-vom-kriminalsofa-70/ http://lesflaneurs.de/2016/04/04/neues-vom-kriminalsofa-70/#respond Mon, 04 Apr 2016 05:53:05 +0000 http://lesflaneurs.de/?p=7293 Einige von uns Flâneuren schauen gerne den Tatort. In einem kurzen Rückblick zeigen wir euch an jedem Nach-Tatort-Montag, was wir über den aktuellen Tatort denken, welche Gefühle wir beim Schauen hatten und ob es sich lohnt, noch einmal in die Mediathek zu schauen.

Die harten Fakten:

Titel: Mia san jetz da wo’s weh tut

Stadt: München

ErmittlerInnen: Batic & Leitmayr

Austrahlungsdatum: 3. April 2016

tl;dr

Ninia: Ich. weiß. es. nicht.

Johanna: München. Prostitution. Rich Kids. Drogen.

Überraschungsmoment

Ninia: Diverse. Keine positiven.

Johanna: Wie schlecht ein generell schon schlechter Tatort in einem schlechten Tatort noch schlechter werden kann.

Das hat gefehlt

Ninia: Logik? Zusammenhänge? Erklärungen? Ich bin eh kein München-Fan, aber das war schon übel.

Johanna: Alles.

Das war zu viel

Ninia:

Johanna: Brutalität. Ach, wir haben ja keine Story, dann lass uns den doch noch mal zehn mal mehr den Kopf einschlagen. Und noch fünf mal mit dem Auto drüber, dann füllen wir die Zeit und es passiert auch mal was.

Lieblingsdialog

Johanna: Die Hälfte hab ich wegen dem bayerischen Dialekt ja sowieso nicht verstanden, aber es hätte wahrscheinlich auch kaum was geändert.

Ninia: “Und da ist alles voller Sprach-CDs!” Das fand ich kurios. Ist aber auch alles.

Lieblingsszene

Johanna: Nein.

Ninia: Genau.

Fehler

Johanna: Alles.

Ninia: Die Farben, die Musik, die Story, die Kameraeinstellungen.

Top-Tweet

Ninia:

Johanna: Es folgt ein Best of “Ich habe den Tatort nicht verstanden”.

Bechdel-Test

Ninia: Haha.

Das habe ich gelernt

Johanna: Keinen Münchner Tatort mehr schauen.

Ninia: Rich Kids tragen immer noch Polohemden.

Das wünsche ich mir beim nächsten Mal

Johanna: Keinen Münchner Tatort.

Ninia: Logik. Einfach mal einen klassischen Fall. Ohne Gewalt gegen Frauen.

Was ich auch noch loswerden wollte

Ninia: Das Ganze tut mir für den Max von der Groeben fast schon leid. Ihn fand ich schauspielerisch gar nicht schlecht. Hätte ihm eine sehr viel bessere Story gewünscht. Dieser Tatort fördert nur meine Tatort-Unlust in der letzten Zeit.

Johanna: Ich hasse den Münchner Tatort. (Und nein, das muss hier wirklich nicht konstruktiv sein, nach so einer Nummer.)

Gesamtnote

Johanna: Sechs. Des woar nix.

Ninia: Sechs. Mia san jetz da wo’s weh tut.

]]>
http://lesflaneurs.de/2016/04/04/neues-vom-kriminalsofa-70/feed/ 0
Neues vom Kriminalsofa (69) http://lesflaneurs.de/2016/03/07/neues-vom-kriminalsofa-69/ http://lesflaneurs.de/2016/03/07/neues-vom-kriminalsofa-69/#respond Mon, 07 Mar 2016 07:38:12 +0000 http://lesflaneurs.de/?p=7239 Einige von uns Flâneuren schauen gerne den Tatort. In einem kurzen Rückblick zeigen wir euch an jedem Nach-Tatort-Montag, was wir über den aktuellen Tatort denken, welche Gefühle wir beim Schauen hatten und ob es sich lohnt, noch einmal in die Mediathek zu schauen.

Die harten Fakten:

Titel: Auf einen Schlag

Stadt: Dresden

ErmittlerInnen: Gorniak & Sieland

Austrahlungsdatum: 6. März 2016

tl;dr

Ninia: Schlagerhorror, coole Ermittlerinnen, ein blöder Panda und der Schock am Ende.

Johanna: Schlag(er)party in Dresden mit VOLKsmusik, coolen Kommissarinnen und einem unerwarteten Todesfall.

Lisa: Schlager, Lederhosen in Sachsen, Emanzen und Ur-Machos.

Überraschungsmoment

Ninia: Na, ist ja klar – als Maria tot im Gang lag. Da war ich echt durch emotional. Krass gute Story für den Start.

Johanna: Das hätte ich jetzt bei “Das war zu viel” geschrieben, aber ja. Ich hab ehrlich ein paar Tränchen verdrückt, als Sieland (Alwara Höfels) dann im Auto so laut geschrien hat. Und: WTF TATORT IS WRONG WITH YOU?

Ninia: Ja, an der Stelle hab ich auch kurz Zwiebeln geschnitten.

Lisa: Ich fand das nicht zu viel, sondern gerade gut. Ein großer Twist! Aber ehrlich gesagt hätte ich Maria als Daueranwärterin auch nicht gut gefunden.

Ninia: Oh, doch! Ich hätte sie toll gefunden!

Das hat gefehlt

Johanna: Helene Fischer.

Ninia: Stimmt.

Lisa: Keine Helene Fischer ist eine gute Helene Fischer.

Das war zu viel

Ninia: Diese Lederstiefel. Ich mein, wahrscheinlich tragen solche Typen die wirklich, aber mich hat’s geschüttelt.

Johanna: Schlagermusik.

Lisa: Was Johanna sagt.

Lieblingsdialog

Ninia: Viele einzelne Sätze dieses Mal. Unter anderem: “Ich hab einen Arschloch-Filter. Ich kriege dann Auschlag.”

Johanna: „Was gibt es denn in ihrer Branche auszupacken? Forian Silbereisen ist batteriebetrieben?“

Lisa: Alles von Gorniak & Sieland. Herrlich zynisch. Und diese Liedtexte: “Wer braucht New York, wenn er auch Zwickau haben kann” – hachja.

Lieblingsszene

Ninia: Alle im Kommissariat. Das Spiel der einzelnen Charaktere ist hier wirklich gut gelungen.

Johanna: Herrn Schnabel fand ich am Anfang ziemlich kacke, aber ging dann ja. Die Szenen mit den beiden Kommisarinnen und der Assistentin fand ich super, die haben sich alle schön ergänzt. Ich bin ja eigentlich kein Stromberg-Fan und den Münsteraner Tatort mag ich ja auch nicht, aber dieses leicht Klamaukige fand ich nett.

Lisa: Als Schnabel vom “Zinnemont”-Latte schwärmt und feststellt, dass der weihnachtlich zimtig schmeckt. Und generell dieser altbacken verpeilte Typ. Ich fand ihn auch erst im Laufe super.

Fehler

Johanna: Was war mit Alwara Höfels Backe los?

Lisa: Gute Frage!

Ninia: Sie hat da eine Narbe. Auch auf anderen Bildern im Netz sichtbar. Manchmal überschminkt, manchmal nicht. Mich hat das bei Twitter tatsächlich ein wenig genervt, dass da so drauf rumgeritten wurde.

Johanna: Ich fand es auch nervig, aber weil ich es vorher noch nie gesehen habe, wollte ich es dann schon wissen. Dachte auch erst, es sei Teil der Story.

Ninia: Ich auch – deshalb hab ich dann gegoogelt. Hätte ja auch eine alte “Wunde” sein können, von einer Geschichte, die irgendwann wieder auftaucht.

Top-Tweet

Ninia:

Johanna:

Lisa:

Bechdel-Test

Ninia: Ja. Ja. Ja.

Johanna: Aber irgendwie ging es doch immer um Männer, oder?

Ninia: Weil der Tote ein Mann war und es um Beziehungszeug ging. Aber: Viele Frauen mit Namen, einige, die miteinander über was anderes als Typen geredet haben und viele gute Zeigefinger in die Sexismus-Wunde.

Lisa: Definitiv!

Das habe ich gelernt

Johanna: Der Tatort kann einen super besetzten neuen Tatort einführen und dann gleich mal in der ersten Folge eine der besten Figuren killen.

Ninia: Es geht. Ermittlerinnenteam geht.

Lisa: Niemals alleine Volksmusiker treffen. Schlager ist keine heile Welt.

Das wünsche ich mir beim nächsten Mal

Ninia: Kann Maria wieder auferstehen? Und Gisbert mitbringen? Ach, Mensch. So schade. Aber für die Story zum Auftakt wirklich gut. Nächstes Mal noch weniger Mama-Stuff und noch mehr Ermittlerinnen-Zeug. Und weiterhin bitte dieses absolut grandiose Aufzeigen von Diskriminierung und Belästigung.

Johanna: Ein eigener neuer Tatort für Maria und Gisberg vielleicht? Ansonsten kann ich alles unterstreichen. Ich mag es nur nicht, wenn ständig dieses Frauending thematisiert wird.

Lisa: Ich als gebürtige Brandenburgerin plädiere für weniger Ossi-Klischees. Warum muss man bei ostdeutschen Standorten schon aus Prinzip immer Leute zeigen, die komplett hinterm Mond leben?

Was ich auch noch loswerden wollte

Ninia: Was mich gestört hat, war, dass bei neuen Kommissarinnen gleich mal festgelegt werden muss, wie ihre Familienverhältnisse sind, wer die Rabenmutter™ ist und wer die Unglückliche. I don’t need this. So wie bei allen anderen Teams auch. Immer zu viel Privates. Und hier auch noch gleich am Anfang, weil Weiblichkeit und so.

Johanna: UND DER TOD VON MARIA. BUHUHUHUHUHUHUUUUUUU.

Ninia: Auch eine interessante Frage, warum gerade ihre Rolle von vielen nicht gemocht wurde. Ich fand sie super. :(

Johanna: So easy. Zu kluge, besserwisserische Frauen (Johanna Stern, Johanna Grewel – OMG, WARUM HABEN WIR ALLE DEN GLEICHEN NAMEN?) werden nicht gemocht und “dumme” und naive auch nicht. Bei Jella Haase denken halt viele an Chantal und stecken sie in eine Schublade, aber da sag ich nur: Wenn ihr Jella nur von diesem einen Film kennt, dann ist das halt echt euer Problem.

Lisa: Aber ich dachte auch sofort an ihre Rolle als Chantal, was sie nun mal geprägt hat, und habe sie nicht wirklich ernst genommen. Guilty! Achso und ich fand das Genuschel von Gorniak anstrengend.

Gesamtnote

Johanna: Ich fand es recht unterhaltsam, hab öfter mal gekichert. Für den Tod von Maria gibt es natürlich Abzug, auch wenn es vielleicht gut für die Story war. Scheiß auf die Story! Von mir gibt es dennoch eine durchaus positive und zuversichtliche 2-.

Ninia: Ich fand es echt gut, zwischenzeitlich ein paar Schwächen, dafür am Ende Schock und Big Finale. Ich kann mich an das Team gewöhnen und freue mich auf weitere Fälle. Glatte 2.

Lisa: Ich liebe ja Dresden und fand die beiden Kommissarinnen echt gut, vor allem im Gegenzug zum Schnabel. Gute Story, wenn auch Schlager und Sachsen für mich nicht so recht zusammen gepasst haben. Von mir gibt’s auch eine 2 mit Sternchen.

]]>
http://lesflaneurs.de/2016/03/07/neues-vom-kriminalsofa-69/feed/ 0
Neues vom Kriminalsofa (68) http://lesflaneurs.de/2016/02/08/neues-vom-kriminalsofa-68/ http://lesflaneurs.de/2016/02/08/neues-vom-kriminalsofa-68/#respond Mon, 08 Feb 2016 07:58:57 +0000 http://lesflaneurs.de/?p=7033 Einige von uns Flâneuren schauen gerne den Tatort. In einem kurzen Rückblick zeigen wir euch an jedem Nach-Tatort-Montag, was wir über den aktuellen Tatort denken, welche Gefühle wir beim Schauen hatten und ob es sich lohnt, noch einmal in die Mediathek zu schauen.

Die harten Fakten:

Titel: Sternenschnuppe

Stadt: Wien

ErmittlerInnen: Fellner & Eisner

Austrahlungsdatum: 7. Februar 2016

tl;dr

Ninia: An-den-Haaren-herbeigezogene-Story, alle rauchen viel, nicht existierender Geschlechtsverkehr, Privatfernsehen.

Johanna: Schmalzig-kitschig-trashig-nervig-öde Geschichte mit schlechten Schauspieler*innen und einer schlechten Story.

Überraschungsmoment

Ninia: Tja, ich überlege noch. So richtig überraschend war da nix.

Johanna: Ich war immer überrascht, wenn nach einer schlechten Szene eine noch schlechtere kam. Doch, das ist schon auch Kunst.

Ninia: Ah, ich sehe – Rant-Mood! Das gefällt mir!

Das hat gefehlt

Johanna: Bibi wie wir sie lieben! Ohne sentimentale Gefühlsduselei und so nen Schmarrn.

Ninia: Ja, mal wieder ein Fall für den ich die Wiener früher so mochte. Jetzt schalt ich nur noch wegen Bibi ein, aber das hält auch nicht für immer.

Das war zu viel

Johanna: Die Musikauswahl. Dieses Castingshowgedöns. Die Liebesgeschichten. Alles.

Ninia: Die Abschlussszene. Was sollte der Blödsinn? “Wir müssen noch zwei Minuten füllen, deswegen machen wir jetzt einen wirren Rückblick auf eine fiktive Person”?

Lieblingsdialog

Ninia: “Warum hat man in diesem Job nur mit kaputten Typen zu tun?” “ Wenn die Typen nicht kaputt wären, wäre niemand tot.”

Johanna: Kein Dialog. “Weil’s eh wurscht is” – keine Ahnung, wer das noch gleich gesagt hat.

Ninia: Die Täterin. Als sie den Müll rausbrachte.

Lieblingsszene

Johanna: Die letzte. Als der schleimige Typ dieses schleimige Lied singt und jemand “hör bitte auf” sagt.

Ninia: Diverse mit Michael Steinocher. Hat aber keinen inhaltlichen Bezug, mehr einen optischen.

Fehler

Johanna: “Es ist zu Ende”, sagte die Bibi – dabei waren noch 4 Minuten Tatort zu ertragen.

Ninia: Auch im Krankenhaus sind, wie immer im Fernsehen, alle noch top geschminkt.

Top-Tweet

Ninia:

Johanna:

Bechdel-Test

Ninia: Nein. Oder?

Johanna: Nö.

Das habe ich gelernt

Ninia: Beim Fernsehen rauchen sie alle. Und die Privaten sind nicht die Caritas. (Eines davon stimmt nicht.)

Johanna:

Das wünsche ich mir beim nächsten Mal

Johanna: Alles anders als heute machen, es kann nur besser werden.

Ninia: Mehr düster, mehr Bibi, mehr Spannung.

Was ich auch noch loswerden wollte

Johanna: Hört bitte auf.

Ninia: Vor allem mit diesen herbeigezogenen Geschlechtsverkehr-Geschichten. Wem hilft das?

Johanna: Erinnerst du dich noch? – das haben wir 2014 oder so immer wieder kritisiert.

Ninia: Ja! Es nervt einfach. Die Energie lieber in gute Geschichten stecken. Diese Szene mit dem Paar-Theratpeuten war auch einfach so unnötig und die volle Klischeekeule.

Gesamtnote

Johanna: Ich hab ja schon bei Twitter gespoilert. Ich gebe eine 6. Kein Bibi-Bonus heute, das war einfach mehr als deppert. Ein einziger Krampf.

Ninia: Ich gebe eine 4. Immerhin gab’s eine verfolgbare Geschichte, wenn auch krampfig, aber eine Geschichte. Aber die 4 auch nur mit viel gutem Willen.

Johanna: Du hast dich doch von dem kettenrauchenden Bad Boy einlullen lassen…

Ninia: Vielleicht…

]]>
http://lesflaneurs.de/2016/02/08/neues-vom-kriminalsofa-68/feed/ 0
Neues vom Kriminalsofa (67) http://lesflaneurs.de/2016/02/01/neues-vom-kriminalsofa-67/ http://lesflaneurs.de/2016/02/01/neues-vom-kriminalsofa-67/#respond Mon, 01 Feb 2016 06:34:36 +0000 http://lesflaneurs.de/?p=7016 Einige von uns Flâneuren schauen gerne den Tatort. In einem kurzen Rückblick zeigen wir euch an jedem Nach-Tatort-Montag, was wir über den aktuellen Tatort denken, welche Gefühle wir beim Schauen hatten und ob es sich lohnt, noch einmal in die Mediathek zu schauen.

Die harten Fakten:

Titel: Hundstage

Stadt: Dortmund

ErmittlerInnen: Faber, Bönisch, Dalay, Kossik

Austrahlungsdatum: 31. Januar 2016

tl;dr

Ninia: Ein alter Fall, verwoben mit einem neuen, ein entführtes Kind und zwei zerstörte Familien.

Lisa: Hochsommer. Mann erschossen. Alter Fall von Kindesentführung. Liebestolle Kommissare.

Überraschungsmoment

Ninia: Das Ende. Ich warte immer noch drauf, dass aufgeklärt wird, dass es doch die Tochter war.

Lisa: Das Ende schon, aber die Tochter? Ich frage mich gerade, ob ich es überraschend fand, dass Tommi doch der verlorene Sohn war. Ich hatte wahrscheinlich mit einem weniger vorausschauendem Ergebnis gerechnet.

Das hat gefehlt

Ninia: Ein roter Faden. Das waren sehr viele Nebenschauplätze. Und Dortmund, manchmal. Einige Häuser standen dann doch in Köln.

Lisa: Winter. Warum soll ich mir im Januar einen Tatort angucken, bei dem die Leute nur am Schwitzen sind? Und warum ist überhaupt der richtige Jonas gestorben?

Das war zu viel

Ninia: Das kathartisch Gewitter am Ende, die intensiven Farben immer.

Lisa: Ohja! Kossiks ewiges Gejammere finde ich auch langsam zu anstrengend. Mir haben die beiden noch besser gefallen, als sie ein Paar waren. Seine neongelbe Sonnenbrille war auch zu viel des Guten. Hat mich kurz an MC Fitti erinnert. Den Bart hat er ja fast.

Ninia: Diese Brille, ja.

Lieblingsdialog

Ninia: Heute eher Einzelsätze. Faber: “Mitleid ist die Vorstufe zum Gnadenschuss.” Und nochmal Faber: “Ich bin und bleibe eingebildet, Bönisch, das lasse ich mir nicht nehmen.”

Lisa: Das mit der Hundescheiße-Polizei am Anfang war leicht witzig. Und ansonsten als Maren Eggert sich über den Namen Jonas lustig macht: “Jonas, als hätte ihn ein Walfisch verschluckt.”

Lieblingsszene

Ninia: Bönisch und Faber Dosenbier-trinkend im Auto. Der Fast-Kuss war schon fast zu viel. Aber vorher war’s gut.

Lisa: Das Beste daran war vielmehr, als Bönisch in dieser halb-romantischen Szene laut rülpst.

Fehler

Ninia: Selbstverständlich müssten eigentlich alle ständig vom Dienst suspendiert sein oder vom Fall abgezogen werden. Passiert aber nie. Weil es nur vier Kommissar_innen in Dortmund gibt.

Lisa: Wie kann ein angebranntes Foto innerhalb von einer Minute ein ganzes Zimmer in Flammen setzen?

Top-Tweet

Ninia:

Lisa:

Bechdel-Test

Ninia: Nope.

Lisa: Same.

Das habe ich gelernt

Ninia: In Deutschland gibt es immer noch nicht genügend Schauspieler_innen. So dass Maren Eggert sowohl Psychologin in Kiel als auch Mutter in Dortmund sein muss. Ach, ach, ach.

Lisa: Betrunkene Single-Mütter texten nicht ihren Verflossenen, sondern rufen nachts ihr Kind an – um dann mit dem Ex zu sprechen. Generationenübergreifendes Phänomen.

Das wünsche ich mir beim nächsten Mal

Ninia: Kann so weiter gehen. Nur die Klischeeausländer-Vorstellung des Drehbuchautoren können wir uns beim nächsten Mal sparen.

Lisa: Weniger intra-kollegiale Liebesdramen.

Was ich auch noch loswerden wollte

Ninia: Wickelkleider sind schön.

Lisa: Dem ist alles entgegenzusetzen! Haben die nach ihren Alkoholexzessen eigentlich nie einen Kater?

Gesamtnote

Ninia: Ich bin voreingenommen, ich liebe das Dortmunder Team. Dieses Mal war’s wieder sehr gut. Einige Abzüge in der B-Note für Klischee-Mist, kuriose Schnitte zeitweise und Verwirrung zwischendurch. Ich gebe eine 2.

Lisa: Der Dortmunder Tatort gehört eigentlich auch zu meinen Lieblingen, allerdings finde ich diese ganzen privaten Dramen langsam zu viel. Zwischendurch wurde es dann doch etwas langatmig. Das Ende kam allerdings überraschend. Von mir gibt’s eine 2-.

]]>
http://lesflaneurs.de/2016/02/01/neues-vom-kriminalsofa-67/feed/ 0
Neues vom Kriminalsofa (66) http://lesflaneurs.de/2016/01/25/neues-vom-kriminalsofa-66/ http://lesflaneurs.de/2016/01/25/neues-vom-kriminalsofa-66/#comments Mon, 25 Jan 2016 08:27:35 +0000 http://lesflaneurs.de/?p=6880 Einige von uns Flâneuren schauen gerne den Tatort. In einem kurzen Rückblick zeigen wir euch an jedem Nach-Tatort-Montag, was wir über den aktuellen Tatort denken, welche Gefühle wir beim Schauen hatten und ob es sich lohnt, noch einmal in die Mediathek zu schauen.

Die harten Fakten:

Titel: Totenstille

Stadt: Saarbrücken

ErmittlerInnen: Stellbrink & Marx

Austrahlungsdatum: 24. Januar 2016

tl;dr

Ninia: Erpressung, Missverständnisse und ganz viel Aufklärung.

Johanna: Und das alles schlecht gekleidet, aber dafür politisch korrekt.

Sven: Von den seltsamen Herrenwitzchen mal abgesehen. Und bei Sherlock haben sie auch geklaut.

Ninia: Ach, das mit den SMS-Fensterchen machen sie doch jetzt alle.

Sven: Hast ja Recht.

Überraschungsmoment

Ninia: Als Stellbrink am Ende mit der Tänzerin geknutscht hat.

Johanna: Huch, hat er? Sorry, meine Aufmerksamkeitsspanne hat rapide nachgelassen.

Sven: Erstaunlich, wie schnell und einfach das mit der Erpressung anfangs doch ging.

Das hat gefehlt

Ninia: die Spannung, leider. Der Fall war eher dösig und waberte so dahin.

Johanna: Ein bisschen so wie Saarbrücken irgendwie.

Ninia: Vielleicht könnten wir das für die Stadtwerbung vorschlagen. Saarbrücken – es wabert so dahin.

Sven: Gab es eigentlich einen einzigen vernünftigen Dialog zwischen den Hörenden? Die Unterhaltung mit dem Hund zählt nicht.

Das war zu viel

Ninia: Die Aufklärungsstimmung. Mir hätte ein Tatort mit gehörlosen und hörenden Schauspieler_innen gefallen, der nicht versucht, gleichzeitig auch noch alle aufzuklären. Einige Infos waren wichtig und gut, andere – zumindest aus meiner Sicht – dann doch zu pädagogisch.

Johanna: Die Szene, als Ben im Hausflur von Georg mit dem Messer niedergestochen wird und vorher die ganze Zeit versucht, den Lichtschalter anzumachen, weil er ja nichts hört und auch nichts sieht – im Dunkeln kann er ja auch nicht Lippenlesen. Und Georg checkt es einfach nicht, er weiß ja nicht, dass Ben gehörlos ist. Das war schlimm. (Wichtige Szene, aber sehr schlimm!)

Ninia: Oh ja, die gehörte zu den stärkeren Szenen.

Sven: Ich muss lange überlegen, bis mir eine andere richtig gute Szene einfällt. Oder ob. Mir war da auch ein bisschen zu viel Bildungsauftrag drin. Und als Ben in der Zelle kurz durchdreht, dachte ich, gleich läuft er grün an und zerreißt sein T-Shirt. Wobei das Twitter zufolge vielen Frauen wohl gefallen hätte.

Lieblingsdialog

Ninia: Alle, in denen Stellbrink versucht, sich mit Schreien verständlicher zu machen. So typisch, so unnütz.

Johanna: “Können sie uns bitte alleine lassen? Wir gucken Filme immer ohne Frauen” – “Ist mir auch lieber – so wie es hier müffelt…”

Sven: “Ruhe, wir drehen hier.” – “Die drehen hier.” – “Ausgerechnet wenn er mitkommt.” Noch ein Meta-Tatort?

Lieblingsszene

Ninia: Tja.

Johanna: Ich mochte das, als Stellbrink und Ben zusammen Bier tranken. Das war nett.

Sven: Melancholie und Alkohol… geht immer. Überhaupt fand ich die ruhigen Momente zwischen den beiden am interessantesten. In denen hat auch Striesow nicht so overacted.

Ninia: Und dann war Ben sehr traurig, weil Stellbrink seine Ex geknutscht hat. Aber für den Moment war die schon toll.

Johanna: Ich glaube ja, er war wegen seiner toten Freundin traurig.

Fehler

Johanna: Nicht unbedingt ein Fehler, aber: Sehr um politische Korrektheit bemüht und dann – wenn auch zum Erklären – das N-Wort und das Z-Wort verwenden.

Ninia: Was Johanna sagt.

Sven: Das. Dass heute niemand mehr “bleifrei” sagt. Und die Besetzung des Georg Weilhammer.

Top-Tweet

Ninia:

Johanna: [Symboltweet]

Sven:

Bechdel-Test

Ninia: Ich bin unsicher. Einige Frauenrollen, aber ging es wirklich irgendwann in deren Gesprächen um was anderes als Männer?

Johanna: Nee. Geht doch bei uns Frauen immer um Männer, wa. Höhö.

Sven: Sooo! Und ich sag mal: Nicht bestanden.

Das habe ich gelernt

Ninia: Einiges. Zum Beispiel, dass die Gebärde für Polizei und Deutschland/deutsch dieselbe ist und sich auf die alte Pickelhaube bezieht. Mehr Infos gibt’s im FAQ von Julia .

Johanna: Das mit der Farbe bzw. den Filtern werden sie in Saarbrücken wohl nicht ändern.

Sven: Nur Segler und Pfadfinder können ordentliche Knoten machen.

Das wünsche ich mir beim nächsten Mal

Ninia: Weniger Pädagogik. Weniger vom “Wir machen die Rollen jetzt normal”. Lasst den Kommissar ruhig freaky und die Kollegin rockig sein. Das muss ja mir nicht gefallen. Aber so ganz farblos finde ich es auch langweilig. Mehr Schauspieler_innen mit Behinderungen in allen Tatorten.

Johanna: Gerne mehr Fälle/Tatorte mit Gebärdensprache und die Zuschauer*innen auch fordern. Also: Nicht alles untertiteln, evtl. über Social Media schon im Vorfeld kleine Videos, mit den wichtigsten Begriffen in Gebärdensprache aus dem jeweiligen Tatort, veröffentlichen.

Sven: Lasst dem Kommissar seine Schrullen, nur so funktioniert er. Ein gutes Drehbuch wäre natürlich auch wünschenswert; Spannung ist bei einem Krimi eigentlich immer von Vorteil.

Was ich auch noch loswerden wollte

Johanna: Die Outfits heute waren wirklich grauselig.

Ninia: Oh Gott, ja.

Sven: Es ist nicht lustig, wenn jemand in Hundescheiße tritt.

Gesamtnote

Ninia: Ich gebe eine 3. Wichtiges Thema gut umgesetzt, öde Story. Treffen wir uns im Mittelfeld.

Johanna: Ich gebe auch eine wabernde und dösige 3-.

Sven: Der Ansatz war gut, die Inszenierung aber einfach zu wirr und angestrengt. Und dann diese verquaste Auflösung. Ich schließe mich der 3- an.

]]>
http://lesflaneurs.de/2016/01/25/neues-vom-kriminalsofa-66/feed/ 1
Neues vom Kriminalsofa – Interview Spezial http://lesflaneurs.de/2016/01/20/neues-vom-kriminalsofa-interview-spezial/ http://lesflaneurs.de/2016/01/20/neues-vom-kriminalsofa-interview-spezial/#respond Wed, 20 Jan 2016 13:23:23 +0000 http://lesflaneurs.de/?p=6787 Julia Probst ist Bloggerin und Aktivistin. Offline und online unter meinaugenschmaus.blogspot.de und ihrem Twitteraccount @EinAugenschmaus setzt sie sich für Inklusion und hier vor allem für bewusste Sprache und die Rechte gehörloser Menschen ein. Und: Julia ist großer Tatort-Fan und -Expertin. Am 24. Januar läuft in der ARD der Tatort „Totenstille“ mit Devid Striesow. Julia hat am Drehbuch mitgearbeitet und stand der Produktion beratend zur Seite. Ninia hat mit ihr über diesen besonderen Tatort und ihre Aufgabe als Beraterin gesprochen.

Julia, am 24.01.2016 wird der neue SR-Tatort ausgestrahlt. Du bist daran nicht ganz unbeteiligt. Was war deine Aufgabe?

Meine Ideen und Erfahrungen aus meinem Leben als Gehörlose ins Drehbuch einfliessen lassen, also die Fachberatung zu liefern, was dann dazu führte, dass ich auch am Drehbuch mitgearbeitet habe. Das wird auch im Vorspann vom Tatort so stehen, was ein unbeschreiblich tolles Gefühl ist.

Wie bist du dazu gekommen?

Peter Probst, ein sehr bekannter Drehbuchautor, trat an mich heran im Herbst 2014 mit seinem Anliegen. Er habe da eine Anfrage für einen Tatort und diesen möchte er in der Gehörlosenwelt spielen lassen. Ob ich ihm helfen würde mit meiner Expertise in eigener Sache?  Und so begann unsere Zusammenarbei‎t und Freundschaft – eine sehr tolle und intensive, wofür ich sehr dankbar bin. [Peter Probst ist trotz Namensgleichheit nicht mit Julia verwandt – Anmerk. der Redaktion]

Kannst du uns ein bisschen verraten, worum es in dem Tatort gehen wird?



Es kommt jemand ums Leben und die Leiche soll beiseite geschafft werden, aber leider gibt es einen Zeugen, der genau weiss, was passiert ist, worauf das Geschehen seinen Lauf nimmt, aber nicht so, wie es die Beteiligten es erwartet haben. Es sind eigentlich 3 Geschichten, die nebenbei erzählt werden, wobei die 2 Storylines klar erkennbar sind, die dritte aber erst am Schluss enthüllt wird, wenn man genau aufpasst.

Ich bin eigentlich großer Striesow-Fan und war von den bisherigen Fällen allerdings sehr enttäuscht. Was hältst du vom Tatort aus Saarbrücken?



Von den bisherigen Fällen aus Saarbrücken war ich bisher auch nicht sehr angetan, weshalb ich kein großer Fan des Teams bin. Aber ich halte sehr viel von Striesow, unter anderem auch, weil er richtig nett ist und ein richtig guter Schauspieler ist.

Wenn du jede Tatort-Redaktion beraten könntest – was wäre dir besonders wichtig?

Mir wäre vor allem eine inklusive Besetzung wichtig, wenn eine Rolle eine Behinderung hat, dann sollte man auch einen Schauspieler suchen, der die gewünschte Behinderung hat. Es gibt sie, man muss sie nur suchen und auch finden wollen. Und was ich auch wichtig finde: Man sollte viel mehr auf sprachliche Formulierungen achten. Ich kann schon gar nicht mehr aufzählen, wie oft im Tatort schon „taubstumm“ verwendet worden ist, obwohl dieser Begriff sehr diskriminierend ist für uns Gehörlose, weil wir ja nicht stumm sind, sondern sprechen können. Unsere Stimme hört sich halt anders an.

 Und die Begriffe „Spast“ oder „Bist du behindert, oder was?“ sollten auch gestrichen werden, denn so macht man Behindertenfeindlichkeit salonfähig, denn Sprache formt unsere Vorstellung und Verhalten. Das Fernsehen hat hier ja doch einen sehr großen Einfluss. 
In meinen Augen muss auch vom Fernsehen ein großes Signal zur Inklusion kommen, damit die Gesellschaft dieses Signal aufnimmt und auch weiterhin an sich arbeitet.

Warum sollte ich trotz meiner Saarbrücken-Abneigung „deinen“ Fall einschalten?



Stellbrink hat mehr Ecken und Kanten bekommen, außerdem tut er etwas, was er sonst nicht tun würde – es wird allen Striesow-Fans gefallen. :-) Und die Storyline ist auch ganz nett – wir haben es geschafft, die Balance zu halten, dass die Geschichte sich ja nicht hauptsächlich um die Gehörlosen spielt, sondern dass sich das so ergeben hat und es in erster Linie ein spannender Kriminalfall ist, der eben anders ist, wenn die Kommunikation anders ist.

Vielen Dank, Julia, für das Interview. Das Kriminalsofa-Team ist gespannt und freut sich auf die Erstausstrahlung von „Totenstille“ – am 24.1.2016 auf der ARD.

]]>
http://lesflaneurs.de/2016/01/20/neues-vom-kriminalsofa-interview-spezial/feed/ 0
Neues vom Kriminalsofa (65) http://lesflaneurs.de/2015/12/28/neues-vom-kriminalsofa-65/ http://lesflaneurs.de/2015/12/28/neues-vom-kriminalsofa-65/#respond Mon, 28 Dec 2015 08:14:57 +0000 http://lesflaneurs.de/?p=6756 Einige von uns Flâneuren schauen gerne den Tatort. In einem kurzen Rückblick zeigen wir euch an jedem Nach-Tatort-Montag, was wir über den aktuellen Tatort denken, welche Gefühle wir beim Schauen hatten und ob es sich lohnt, noch einmal in die Mediathek zu schauen.

Die harten Fakten:

Titel: Wer bin ich?

Stadt: Wiesbaden

ErmittlerInnen: Murot/Tukur

Austrahlungsdatum: 27. Dezember 2015

tl;dr

Ninia: Meta Meta Meta mit Inceptionionesker Anhauchung. Murot ist Tukur ist Murot. Und irgendein Typ ist gestorben.

Mord Murot: Solche Krimis entstehen, wenn der Tatort zu viel Münster geschaut hat.

Ninia: “Wir sind hier nicht in Münster!”

Mord Murot: Ach, was habe ich mich über diesen Satz gefreut.

Überraschungsmoment

Ninia: Das Ende.

Mord Murot: Ja. Ansonsten war ich wenig überrascht aber sehr unterhalten.

Das hat gefehlt

Ninia: Vielleicht ein klassischer Krimi. Aber der fehlt ja eh oft.

Mord Murot: Eine Frauenfigur, die man ernstnehmen konnte. Ich mag Frauen.

Das war zu viel

Ninia: Nichts. Alles fantastisch.

Mord Murot: Alles. Wurscht.

Lieblingsdialog

Mord Murot:
“Da steckt sicher der Redakteur dahinter.”
“Wieso? Was hat der denn damit zu tun?”
“Der will mich rausmobben, weil ich so einen guten Vertrag habe.”
“Was hast du denn für einen Vertrag?”
“Ist doch egal?”
“Wieso hast du so einen guten Vertrag? Und warum hab ich das nicht?”

Ninia: Viele Dialoge waren sehr gut. Zum Beispiel der im Wohnwagen von Koch. Oder der zwischen Barbara und Ulrich. Am liebsten mochte ich aber den Monolog von Murot: “Ich bin gar nichts. Ich bin doch nur eine Idee. Ich will doch auch mal frieren, weil ich zu dünn angezogen bin. Oder Pistazieneis – im Sommer.”

Lieblingsszene

Mord Murot: Jede mit Margarita Broich. Und mit Yorck Dippe. Und mit Martin Wuttke.

Ninia: Das Verhör am Ende. Und die drei Kommissare im Auto.

Fehler

Mord Murot: Die Schauspieler_innen spielten sich ja meist selbst. Entsprechend fiel schon auf, dass Martin Wuttke und Margarita Broich im echten Leben ein Paar sind, sich hier aber gar nicht zu kennen schienen.

Ninia: Die sind ein Paar??! Wieso weißt du mehr Gossip als ich?

Ninia: Ich hab gerade recherchiert. Die Kinder heißen Hans und Franz. Ich raste aus.

Mord Murot: Wenn ich das recht weiß, sind die sogar verheiratet.

Ninia: Hans und Franz Broich-Wuttke.

Mord Murot: Oh Gott. Wie Figuren von Loriot.

Top-Tweet

Mord Murot: Heute ist alles anders, heute gibts Facebook vom Kollegen des Hamburger Abendblatts.

Ninia:

Bechdel-Test

Mord Murot: Nicht bestanden. Naja.

Ninia: Jepp. Überraschend. Nicht.

Das habe ich gelernt

Mord Murot: Redakteure sind unsympathische Typen, die hintenrum intrigieren. Oh, Moment, das wusste ich schon, bin ja selbst einer.

Ninia: Der eigentliche Redakteur ist übrigens nett. Und wurde für den Wiesbadener Tatort schon ausgezeichnet. Ich hab gelernt, dass es am Filmset genau so ist, wie man es sich vorstellt.

Das wünsche ich mir beim nächsten Mal

Mord Murot: Es gibt kein nächstes Mal. The Tatort to end all Tatorts.

Ninia: Dass der HR seinen Mut beim Tatort-Machen behält.

Was ich auch noch loswerden wollte

Ninia:

Die nahe Zukunft wird schlimm. Ich werde leider streiken.

Mord Murot: Ich fand es sehr schön, hier mal als geheimnisvolles Pseudonym mitzumachen. Ich komm mal wieder vorbei, ja?

Ninia: Sehr gerne!

Gesamtnote

Ninia: Ich gebe zum Jahresabschluss eine 1. Mit Sternchen. Ich hab nichts auszusetzen. Ich fand das wirklich sehr gut, habe mich amüsiert und schätzte dieses ganze Meta-Gedingse. Absolut großartig.

Mord Murot: Ich fand Tukur wie immer unerträglich eitel. Aber ich mache jetzt mal was ganz verrücktes: 1.

]]>
http://lesflaneurs.de/2015/12/28/neues-vom-kriminalsofa-65/feed/ 0
Neues vom Kriminalsofa (64) http://lesflaneurs.de/2015/11/30/neues-vom-kriminalsofa-64/ http://lesflaneurs.de/2015/11/30/neues-vom-kriminalsofa-64/#comments Mon, 30 Nov 2015 08:14:14 +0000 http://lesflaneurs.de/?p=6613 Einige von uns Flâneuren schauen gerne den Tatort. In einem kurzen Rückblick zeigen wir euch an jedem Nach-Tatort-Montag, was wir über den aktuellen Tatort denken, welche Gefühle wir beim Schauen hatten und ob es sich lohnt, noch einmal in die Mediathek zu schauen.

Die harten Fakten:

Titel: Borowski und die Rückkehr des stillen Gastes

Stadt: Kiel

ErmittlerInnen: Borowski & Brandt

Austrahlungsdatum: 29. November 2015

tl;dr

Ninia: Grusel-Entführung. Bewegte Wände. Und das Ende einer Verlobung.

Johanna: Kühltruhe, Baby, Kai Korthals und die beweglichen Wände.

Überraschungsmoment

Ninia: Die fahrende Wand. Das war schon ganz schlau. Und als mir klar wurde, dass Borowski doch einen Plan hat.

Johanna: Der Plan war überraschend, ja. Aber irgendwie auch vollkommen absurd. Also selbst für einen Tatort. Der Großteil meiner Twitter-Timeline war ja über den Pornobalken verwundert.

Ninia: Den fand ich halb so schlimm.

Das hat gefehlt

Johanna: Mir hat die Erinnerung an den ersten Teil gefehlt. Womöglich habe ich den nicht mal gesehen. Da fände ich eine kurze Zusammenfassung im Vorfeld nett. Oder halt mal drüber nachdenken, ob man Doppelfolgen nicht einfach an zwei Wochenenden hintereinander zeigt.

Ninia: Der erste Teil wurde Freitag noch einmal wiederholt und steht in der Mediathek.

Johanna: (Ich schaue mir aus Prinzip keinen Tatort in der Mediathek an.)

Das war zu viel

Ninia: Dass Borowski Kai zu Hause festgehalten hat. Das hat die Höchstnote geklaut. War mir dann doch zu abwegig und durch.

Johanna: Zu viel psycho am Anfang. Die ersten fünfzehn bis hundert Minuten waren schwer zu ertragen. Und der Rest auch.

Ninia: Ich mag Psycho ja. Und in darauf bezogen fand ich den ersten Teil wesentlich heftiger.

Lieblingsdialog

Ninia: “Ich liebe dich. Mach’s gut.” “Ja. Und vertreib alle Gespenster.”

Johanna: Die Dialoge waren so dämlich, ich kann das nicht auch noch honorieren.

Lieblingsszene

Johanna: Die mit dem Meer. Also alle mit dem Meer. Das Meer war mir sowieso die liebste Darstellerin im ganzen Tatort.

Ninia: Alle mit Sibel Kekilli. Ich mag Sibel Kekilli.

Johanna: Lars Eidinger ist ja auch großartig. Aber diesen Kai, den mag ich nun wirklich nicht so gerne.

Ninia: Oh ja, ich liebe Lars Eidinger!

Fehler

Ninia: Wo war eigentlich die Oma? Gibt es überhaupt eine? Oder war das auch ein Geist?

Johanna: Vielleicht gab es noch einen weiteren Fahrstuhl mit Geheimwand?

Top-Tweet

Ninia:

Johanna:

Bechdel-Test

Johanna: Vielleicht. Naja, eher nicht.

Ninia: Hm. Ja, würde auch sagen, eher nicht.

Das habe ich gelernt

Johanna: Pornobalken kommen im Internet nicht so gut an. Ebenso wenig wie glitzernde Kleider über Rollkragenpullovern an Lars Eidinger.

Ninia: Immer mal einen Apfel essen.

Das wünsche ich mir beim nächsten Mal

Ninia: Immer Lars Eidinger als Täter. Egal, in welcher Stadt. Das wäre dann zwar wenig spannend, aber immerhin gut gespielt.

Johanna: Oder das Meer! Könnte ich mir auch super als Täter*in vorstellen…

Was ich auch noch loswerden wollte

Johanna: Am Anfang wurde mir zu viel genuschelt, das hat mir nicht allzu sehr zugesagt.

Ninia: Die Wohnung war wirklich zu groß.

Gesamtnote

Ninia: Ich gebe eine 2+. Es wäre fast die 1 geworden, aber ab dem Zeitpunkt, an dem Borowski dann alleine losgezogen ist, fand ich das alles etwas zu kurios. Ansonsten: besser als fast jeder Tatort, den ich dieses Jahr sah.

Johanna: Ich habe das wahrscheinlich im Protokoll ziemlich gut überspielt, aber ich mochte diesen Tatort nicht. Ach, ich glaube ich mag Borowski auch einfach nicht. Das war mir nichts. Und ich habe noch nicht mal Gründe dafür. Viel zu anstrengend. 5.

Ninia: Ich mag das ja, wenn wir mal ganz uneinig sind. <3

]]>
http://lesflaneurs.de/2015/11/30/neues-vom-kriminalsofa-64/feed/ 1
Neues vom Kriminalsofa (63) http://lesflaneurs.de/2015/11/02/neues-vom-kriminalsofa-63/ http://lesflaneurs.de/2015/11/02/neues-vom-kriminalsofa-63/#respond Mon, 02 Nov 2015 07:20:25 +0000 http://lesflaneurs.de/?p=6326 Einige von uns Flâneuren schauen gerne den Tatort. In einem kurzen Rückblick zeigen wir euch an jedem Nach-Tatort-Montag, was wir über den aktuellen Tatort denken, welche Gefühle wir beim Schauen hatten und ob es sich lohnt, noch einmal in die Mediathek zu schauen.

Die harten Fakten:

Titel: Côte d’Azur

Stadt: Konstanz

ErmittlerInnen: Klara Blum

Austrahlungsdatum: 1. November 2015

tl;dr

Ninia: Ein Nikolaus als Mörder. Viel Alkohol. Viel Quatsch.

Johanna: Weihnachtsmänner, Drogen, Schokolade und ein Polizist namens Kai.

Enrico: Das geheime Wissen, woher die Klapse ihren Namen hat und viel Fusel.

Überraschungsmoment

Ninia: Ja, was soll ich sagen? Das Ende war ein klein wenig überraschend. Aber dann auch wieder so kurios aufgelöst, dass es mich genervt hat.

Johanna: Gleich in den ersten fünf Minuten, der Mord. Das Weihnachtsmannkostüm war schon überraschend.

Enrico: Menschen spenden auf dem Weihnachtsmarkt für die Rettung der Orang-Utans.

Das hat gefehlt

Ninia: Ein gutes Drehbuch, gute Schauspieler*innen, irgendwas Gutes.

Johanna: Last Christmas. Ein Weihnachtstatort ohne Last Christmas?! Was sind denn das für Zustände…

Enrico: Überraschungen. Immer wenn ich mal einen Tatort schaue, hoffe ich darauf, nicht zu viele Klischees bestätigt zu bekommen. Leider wieder kein Glück gehabt.

Das war zu viel

Ninia: Wortspiele aus den 80ern.

Johanna: Schokolade. Und Kai von der Polizei.

Enrico: Wild Bill Bohmann.

Lieblingsdialog

Ninia: “Und was haben Sie gemacht?” “Gevögelt.” “Na dann gibts da ja sicher eine Zeugin.” “Nein. Zwei.”

Johanna:

Enrico: „Hi, ich bin der Kai, von der Polizei.“ Ab da mochte ich ihn richtig.

Lieblingsszene

Johanna: Tatsächlich das Ende, als der Punk, der Alte und die Franzi gesungen haben. Das war herrlich schräg.

Ninia: Die erste Szene in der Produzentenfirma (?). Das war schräg und schaurig zugleich.

Enrico: Der Blick der Angestellten, als der Musikproduzent sagt, dass jeder rausfliegt, der keine Windeln wechseln kann oder es nicht lernen will. #fingerschmutzigmachen

Fehler

Johanna: Wir haben natürlich noch kein Weihnachten und ein Weihnachtstatort wäre deshalb natürlich im Dezember schöner und dann natürlich mit Last Christmas und Schnee. Ok, ohne Last Christmas geht auch, aber SCHNEE, hallo?!

Ninia: Waren das wirklich Monolos? Ich frag ja nur.

Enrico: “Grüner Apfel” Raumspray als Deo benutzen. Jeder weiß doch, dass Lavender viel besser riecht.

Top-Tweet

Ninia:

Johanna:

Enrico:

Bechdel-Test

Johanna: Ja. Wenigstens eine Sache haste ordentlich hinbekommen, Tatort!

Ninia: Immerhin.

Enrico: Na ging so, oder? In der Produzentenfirma einen Typen mit als Sklaven abgestellt, sonst nur Frauen. Ahoi Gleichberechtigung! Nicht..

Das habe ich gelernt

Johanna: Auf dem Weihnachtsmarkt kein Geld für Orang-Utans an Weihnachtsmänner spenden.

Ninia: Mein Herz ist rein, mein Schniedel klein.

Enrico: Menschen rennen immer noch nachts durch’s “Kornfeld” wenn sie verfolgt werden.

Das wünsche ich mir beim nächsten Mal

Ninia: Ich mochte Konstanz und Klara Blum mal. Ich weiß nicht mehr, wann das war. Ich wünsche mir so einen Familienfall. Irgendwas mit Eifersucht oder Erbschaft, was Fieses und Hinterhältiges. Ein ruhiger, aber tiefer Krimi. Ich bin gespannt!

Johanna: Jetzt wo ich so plötzlich in Weihnachtsstimmung versetzt wurde, hätte ich nächstes Mal dann gerne was mit Schnee. So einen ordentlichen Krimi. Danke.

Enrico: Mehr von Kai. Der hat so eine symphatische Genervtheit im Gesicht, zeigt aber dafür teils grandiosen Humor.

Was ich auch noch loswerden wollte

Ninia: Ich hab Angst vorm nächsten Schweiger-Tatort.

Johanna: Schade Schokolade.

Enrico: Bitte das nächste Mal nicht Weihnachten kaputtmachen. Lauter böse Weihnachtsmänner, das macht mein fluffiges Weihnachtsherz nicht nochmal mit. :(

Ninia: Ich mochte diese Weihnachtsmänner noch nie! Ich hatte immer Angst vor diesen verkleideten Typen. Aber: Ich mochte die heutige Kameraführung. Das macht nichts besser.

Gesamtnote

Johanna: Ihr habt es vielleicht schon beim Lesen gemerkt – ich bin etwas verstört. Es war teilweise (unfreiwillig) komisch, verstörend und erheiternd, aber auch langatmig, verwirrend und nervig. Viele Emotionen. Da ich tatsächlich Schokolade zur Hand hatte, bin ich jetzt womöglich etwas zu milde – ich gebe eine 3-. Ist ja Weihnachten und so, haha.

Ninia: Ich war zwischenzeitlich aus Langeweile so abgelenkt, dass ich nicht mal den Hashtag verfolgt habe. Gut, schlimmer als letzte Woche kann es nicht sein, da haben wir das Kriminalsofa ja völlig gestrichen, aus Verzweiflung. Aber das war echt öde heute, und dusselig. Ich gebe eine 5.

Enrico: Puh, also bekehrt wurde ich diesmal immer noch nicht. Mieses Drehbuch, böse Weihnachtsmänner und dunkelbrauner Fusel (was zur Hölle war das) – nene, ich glaube ich gebe mir aus Lust an der Gefahr beim nächsten Mal den Schweiger-Tatort. Für Konstanz gibt’s ne glatte 5.

Ninia: P.S.: Schweiger ist erst in drei Wochen.

]]>
http://lesflaneurs.de/2015/11/02/neues-vom-kriminalsofa-63/feed/ 0
Neues vom Kriminalsofa (62) http://lesflaneurs.de/2015/09/21/neues-vom-kriminalsofa-62/ http://lesflaneurs.de/2015/09/21/neues-vom-kriminalsofa-62/#respond Mon, 21 Sep 2015 06:38:16 +0000 http://lesflaneurs.de/?p=6254 Einige von uns Flâneuren schauen gerne den Tatort. In einem kurzen Rückblick zeigen wir euch an jedem Nach-Tatort-Montag, was wir über den aktuellen Tatort denken, welche Gefühle wir beim Schauen hatten und ob es sich lohnt, noch einmal in die Mediathek zu schauen.

Die harten Fakten:

Titel: Die letzte Wiesn

Stadt: München

ErmittlerInnen: Leitmayr und Batic

Austrahlungsdatum: 20. September 2015

tl;dr

Ninia: Warum Sie niemals auf das Oktoberfest fahren sollten.

Johanna: München. Mord. Oktoberfest.

Überraschungsmoment

Ninia: Als die Schwedin sich vor Leitmayr erschrocken hat. Obwohl ich wusste, was passiert, hab ich mich erschrocken.

Johanna: Als die Kellnerin im Festzelt sexuell belästigt wurde. Oh wait – nein.

Das hat gefehlt

Ninia: Über Realitätsfremde kann ich mich dieses Mal zumindest nicht beschweren.

Johanna: Haha. Das war ein Volksfest der Grausamkeiten, ich konnte nicht eine Sekunde daran denken, was da noch mehr hätte sein können.

Das war zu viel

Johanna: Die Vergewaltigungsszene mit dem blondgelockten aus dem Bierzelt und den zwei Security-Schränken. Puh. Diese ganze Nebengeschichte war sowieso sehr wirr, ich hab wahrscheinlich die Hälfte nicht mitbekommen.

Ninia: Ja, das war irgendwie ein bisschen sehr konstruiert, um uns auf die falsche Fährte zu locken. Unnötig brutal.

Lieblingsdialog

Ninia: Der zwischen dem U-Bahn-Fahrer und der Taube.

Johanna: Als der Leitmayr oder der Batic (die beiden sehen für mich völlig gleich aus), dem jungen Assistenten was mit “Du wohnst ja noch bei deiner Mutter sagte” und der dann was von wegen “die ist ne ganz Fesche” sagte. Ich lachte kurz. Das war direkt nach der Szene, als Leitmayr in der Wanne schlief, die Schwedin Pipi machte, er dann “weitermachen” sagte und den Duschvorhang zuzog. Das waren die unterhaltsamsten 2 Minuten im ganzen Tatort.

Lieblingsszene

Johanna: Siehe oben.

Ninia: Alle mit dem neunmalklugen Jungen. Und dieses Metagedingse mit dem Tatort im Tatort fand ich auch ganz nett.

Johanna: Gab es das nicht schon mal? Ich glaube, das machen die extra für Twitter.

Ninia: Wahrscheinlich!

Fehler

Ninia: Vorm Festzelt stehen die Menschen normalerweise noch gedrängter.

Johanna: Frage mich, mit was die Schwedinnen die Wohnung gebucht haben. Airbnb kann es ja nicht gewesen sein, weil Barzahlung.

Ninia: Und das ist ja sowieso verboten in München. Uiuiui – dieser Polizist! Erst unterlassene Hilfeleistung und dann sowas.

Johanna: Und die Toskana war fake, ha! Das marinierte Schwein ja leider echt.

Ninia: :(

Top-Tweet

Ninia:

Johanna:

Bechdel-Test

Johanna: Bin unsicher. Béchamel-Test auf jeden Fall nicht bestanden. (Sorry!)

Das habe ich gelernt

Ninia: Mein Entschluss nach 2006, meinem ersten Jahr auf der Wiesn, nie wieder dorthin zu fahren, war ein guter. (Ich war nicht EXTRA deswegen da, oh Gott, natürlich nicht.) Johanna: Wenn der Münchner Tatort auf dem Oktoberfest spielt, dann hasse ich das Oktoberfest auf jeden Fall noch mehr als das Münchner Tatort-Team.

Das wünsche ich mir beim nächsten Mal

Johanna: Ein Tatort ohne “Atemlos” von Helene Fischer. Ninia: Irgendwas muckeliges. Ohne Fahrgeschäfte.

Was ich auch noch loswerden wollte

Johanna: Ich hasse das Oktoberfest.

Ninia: Malt euch mal wieder nur einen kleinen Punkt auf die Nägel. Das sieht auch gut aus.

Gesamtnote

Johanna: Ich war ziemlich viel damit beschäftigt, das Oktoberfest zu hassen. Mavie Hörbiger fand ich überraschenderweise echt gut, normalerweise eher nicht so, vielleicht hängt das aber auch mit Til Schweiger zusammen. Ohne Twitter wäre ich gestorben. Gebe eine 4.

Ninia: 3+. Für einen Münchner Tatort war’s nicht schlecht. Ich mag Mavie Hörbinger. Und die Kommissare waren auch ok. Nur diese Nebenrolle vom Oktoberfest war halt furchtbar. Aber gut für’s Twittern.

]]>
http://lesflaneurs.de/2015/09/21/neues-vom-kriminalsofa-62/feed/ 0