Kathrin Kaufmann – Les Flâneurs http://lesflaneurs.de Stadtschwärmerei - staunen, spazieren, erkunden. Mon, 27 Jun 2016 07:37:53 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.5.3 Hanseatic Heels: Aus Hacken werden Handschuhe http://lesflaneurs.de/2016/01/19/hanseatic-heels-aus-hacken-werden-handschuhe/ http://lesflaneurs.de/2016/01/19/hanseatic-heels-aus-hacken-werden-handschuhe/#respond Tue, 19 Jan 2016 09:58:26 +0000 http://lesflaneurs.de/?p=6806 Die Initiative rund um die Kleiderkammer in Hamburg steht für mich wie kein anderes Projekt für Willkommenskultur und pragmatische Hilfestellung. In den Messehallen wurden von unzähligen Helfern gigantische, gespendete Kleiderberge vorsortiert und in Paletten gepackt, die über die Grenzen Hamburgs hinaus an Geflüchtete verteilt wurden. Leider musste das Lager im Dezember nach Bramfeld umziehen, wo aber nicht genug Platz für die Annahme von Spenden ist. Gerade wird noch nach einer neue Halle gesucht. Auch sonst zeichnet sich die deutsche Willkommenskultur gerade vor allem durch Kurzatmigkeit aus. Konflikte? Probleme? Umm, dann doch nicht.

Umso schöner, dass der Verein „Hanseatic Help“, der aus dem Kern der Freiwilligen der Kleiderkammer entstanden ist, unbeeindruckt weitermacht und mit dem „Hanseatic Heels Store“ im Hamburger Karoviertel ein neues Hilfsprojekt auf die Beine gestellt hat.

Foto: Kathrin Kaufmann
Foto: Kathrin Kaufmann

Christina Klein vom Orgateam machte mich vergangene Woche in einer E-Mail auf das Projekt aufmerksam: „Vor ein paar Wochen überkam uns die leichte Verzweiflung über die mittlerweile sieben Paletten gespendeter eingelagerter High-Heels 🙂 Dazu kamen Kleidungsstücke wie Miniröcke oder Spaghettiträger-Kleidchen. Es war klar, dass diese Sachen niemals an Geflüchtete ausgegeben werden können und einfach Lagerplatz in Anspruch nehmen, der nicht kleiner zu werden schien.“

Dominik ist Initiator von Hanseatic Heels und oft selbst im Laden tätig. Foto: Kathrin Kaufmann
Dominik ist Initiator von Hanseatic Heels und oft selbst im Laden tätig. Foto: Kathrin Kaufmann

Dominik Bloh hatte dann die Idee, einen Second Hand Shop zu eröffnen, in dem unbrauchbare Spenden verkauft werden und den Gewinn in warme Winterkleidung zu investieren. Ein Ladenlokal mit geringer Miete wurde gefunden und gemeinsam mit Marcel Nehrig und anderen Helfern wurde geschweißt, gehämmert und gehängt. Mitte Dezember war es soweit: Der „Hanseatic Heels Store„ wurde in der Glashüttenstraße 108 eröffnet.

Vergangenen Freitag habe ich Dominik im Shop besucht, mich ein wenig umgesehen und mit ihm über das Projekt geschnackt. Es läuft gut: Seit der Eröffnung konnten 2.600 € eingenommen werden, und mit zusätzlichen Spenden wurden bereits 1000 Paar Schuhe, 2500 Paar Handschuhe und 1500 Wintermützen angeschafft.

Foto: Kathrin Kaufmann
Foto: Kathrin Kaufmann

 

Foto: Kathrin Kaufmann
Foto: Kathrin Kaufmann
Foto: Kathrin Kaufmann
Foto: Kathrin Kaufmann
Foto: Kathrin Kaufmann
Foto: Kathrin Kaufmann

Dominik freut sich natürlich über den Erfolg, aber noch wichtiger ist ihm ein anderer Aspekt in der Freiwilligenarbeit: „Wir haben alles selbst und mit Hilfe von Flüchtlingen und Obdachlosen gemacht. Gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen ist für alle das Schönste.“

Dabei gehen ihm und seiner Crew nie die Ideen aus. Der neueste Einfall: Sie wollen gespendete Anzüge zur Ausleihe bereitstellen, einen Barbier-Stuhl in den Laden packen und Menschen die Möglichkeit geben, sich hier auf Vorstellungsgespräche vorzubereiten.

Foto: Kathrin Kaufmann
Foto: Kathrin Kaufmann
Foto: Kathrin Kaufmann
Foto: Kathrin Kaufmann

 

 

Foto: Kathrin Kaufmann
Foto: Kathrin Kaufmann

Hilfe bei all diesen Vorhaben ist gern gesehen. Aktuell teilen sich sechs Freiwillige die Schichten im Laden. „Wir freuen uns über alle, die ein paar Stunden in der Woche aushelfen können. Interessierte können sich einfach über die Facebookseite melden oder im Store selbst vorbeischauen“, sagt Dominik.

Ich kann euch nur empfehlen, dem Hanseatic Heels Store mal einen Besuch abzustatten und zu stöbern. Wenn ihr Glück habt, gibt es auch noch einen leckeren Kaffee aus der von der Kaffeerösterei Speicherstadt gespendeten Siebträgermaschine und einen netten Schnack oben drauf.

Hanseatic Heels

 

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Streetart in Malaysia http://lesflaneurs.de/2015/12/02/streetart-in-malaysia/ http://lesflaneurs.de/2015/12/02/streetart-in-malaysia/#respond Wed, 02 Dec 2015 08:18:16 +0000 http://lesflaneurs.de/?p=6559 Diesen Sommer war ich drei Wochen in Malaysia unterwegs. Vor allem in Melaka und Georgetown, zwei Städten mit Kolonialvergangenheit an der Westküste des Landes, wo es viele bemalte Häuserfronten zu entdecken gab. Ich weiß nicht, ob ich es als Street Art bezeichnen würde – aber es ist auf jeden Fall eine interessante Bereicherung des Stadtbildes.

Melaka

In Melaka an der Westküste kann man vor allem bei einer Bootsfahrt am Fluss entlang in unterschiedlichen Stilen bemalte Häuser sehen. Melaka liegt an der „Straße von Melaka“, einer alten Schiffshandelsroute vor der Küste Malaysias. Heute passieren täglich geschätzt 2.000 Containerschiffe diese Meeresenge auf dem Weg von Indien nach China. Da Melaka als Hafen aber keine Bedeutung hat, wird das Unesco-Weltkulturerbe-Städtchen eigentlich hauptsächlich von Touristen aufgesucht, um die Reste der chinesischen, portugiesischen, niederländischen und britischen Besatzung zu erkunden.
Melaka River

Melaka River

Melaka Kung Fu

Melaka Hauswand

Außerdem ist die Stadt zum Teil überraschend westlich. Cafés, scheinbar direkt von Berlin Mitte inspiriert und mit Flat Whites auf der Karte, sind auch in Melaka angekommen. Die westliche Popkultur hat ebenfalls ihre Spuren hinterlassen. Sogar ein deutsches Zitat ist mir untergekommen.

Melaka Beast

Melaka Wall

In den kleinen Gassen von Chinatown, im Backpacker-Eck der Stadt, kann man aber auch ganz „klassische“ Murals entdecken.

Melaka Mural

Melaka Fenster

Georgetown

Georgetown ist die Hauptstadt der Insel Penang und zählt ebenfalls zum Weltkulturerbe. Es ist größer und weniger beschaulich als Melaka, besticht aber wie die meisten malayischen Städte durch das friedliche Zusammenleben von malayischen Muslimen, indischen Hindus und chinesischen Buddhisten. Auch hier existieren westlich orientierte Coffeeshops neben Straßenständen und große Malls neben winzigen, ebenerdigen Geschäften. In der Lebuh Chulia, in der ich Mr. Bean gefunden habe, befindet sich die Touristenhochburg der Stadt und in den umliegenden Gassen lassen sich einige Installationen, Murals oder auch umgarnte Bullis finden.

Georgetown Mr. Bean

Georgetown Bulli

Georgetown beleuchtet

Georgetown Corner

Georgetown Wasserträger

Georgetown Cake

Die Mischung aus asiatischer Tradition und westlicher Kultur so wie die Einflüsse der unterschiedlichen Glaubensgemeinschaften verleihen malaysischen Städten eine wunderbare Vielfalt. Die zu entdecken lohnt sich – und das nicht nur wegen der Straßenkunst, sondern auch wegen der Küche, der Menschen und Viertel wie Chinatown und Little India. Aber das ist eine andere Geschichte.

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Mehr Sichtbarkeit für tolle Frauen: roleUP! braucht eure Hilfe http://lesflaneurs.de/2015/06/30/mehr-sichtbarkeit-fuer-tolle-frauen-roleup-braucht-eure-hilfe/ http://lesflaneurs.de/2015/06/30/mehr-sichtbarkeit-fuer-tolle-frauen-roleup-braucht-eure-hilfe/#respond Tue, 30 Jun 2015 19:49:28 +0000 http://lesflaneurs.de/?p=6062

Dieses tolle Videoportrait unserer Flaneurin Ninia wäre nie entstanden, hätten nicht viele da draußen das erste Crowdfunding des Projektes roleUP! unterstützt. Hinter roleUP! stehen Susanne und Frauke, ein Duo aus einer Filmemacherin und einer Journalistin. Gemeinsam gehen sie auf die Suche nach besonderen Frauen, die wir als Vorbilder entdecken dürfen. Auf unterschiedliche Weise, mal lauter, mal leiser erzählen die beiden von Menschen, die ihren ganz speziellen Weg gehen und ihren Geschichten. Diese Geschichten sollen wiederum andere motivieren und zuversichtlich in die Zukunft blicken lassen. Ein wenig Mut machen, den eigenen Weg zu verfolgen, auch wenn er vielleicht Angst macht.

Damit Susanne und Frauke weitermachen können und ein paar mehr Frauen zu Sichtbarkeit verhelfen, brauchen sie nun wieder unsere Unterstützung. Die zweite Etappe des Crowdfunding für die nächsten Folgen läuft – und das nur noch zwei Wochen lang.

Macht dieses tolle Projekt möglich und finanziert es über Nordstarter mit!

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Vertraut auf Lydmor http://lesflaneurs.de/2015/02/19/vertraut-auf-lydmor/ http://lesflaneurs.de/2015/02/19/vertraut-auf-lydmor/#respond Thu, 19 Feb 2015 14:27:51 +0000 http://lesflaneurs.de/?p=5417 150212_lydmor_212_low

Es war einer dieser Zufälle, wo man zur rechten Zeit am rechten Fleck ist, der mich letztes Jahr als Zaungast auf die Bühne von Alle Farben beim Dockville brachte, wo Lydmor als Gastsängerin auftrat. Die Dänin gehört zu diesen Menschen, die einen sofort in ihren Bann ziehen. Vermutlich, weil sie diese intensive Leidenschaft ausstrahlt. Lydmor lebt für ihre Kunst und spätestens, wenn sie strahlend, sprudelnd von ihren ersten Stagediving-Versuchen erzählt oder man sie auf der Bühne sieht, weiß man: Diese Frau gehört ins Rampenlicht. Samt ihrer tollen Stimme und den zarten Elektrobeats.

Im Rahmen ihrer „Trust Tour“ kann jeder Lydmor für ein Konzert buchen. Der Gastgeber entscheidet selbst, welche Gage er der Sängerin zahlt. Einzige Bedingung: Die Kosten für An- und Abreise müssen sichergestellt sein. In Hamburg haben wir es Elbmelancholie und dem neuen Club Volt zu verdanken, dass Lydmor kommenden Dienstag hier auftreten wird. Geht hin und lasst euch verzaubern!

Datum: Dienstag, 24.02.2015
Beginn: 21 Uhr (offen ab 20 Uhr)
Eintritt: 5€ AK
Location: Volt, Karolinenstraße 45, 20357 Hamburg (Preopening des neuen Clubs)

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Alltag, du Sau (9): Zwei Löcher in der Wand http://lesflaneurs.de/2015/01/03/alltag-du-sau-9-zwei-loecher-in-der-wand/ http://lesflaneurs.de/2015/01/03/alltag-du-sau-9-zwei-loecher-in-der-wand/#comments Sat, 03 Jan 2015 12:16:20 +0000 http://lesflaneurs.de/?p=5043 Ich bin ziemlich selbstständig. Seitdem ich 18 bin, habe ich in 6 Städten gelebt, die Umzüge zähle ich nicht mehr. Es gibt wenig, was ich nicht selbst auf die Reihe kriege. Ich fahre große Sprinter durch die Stadt und schlage Nägel in die Wand. Aber eine Sache habe ich noch nie gemacht: ein Loch bohren.

Das geht mit meinem Selbstverständnis als unabhängige Frau natürlich überhaupt nicht zusammen. Nicht, dass ich mir nicht mal gerne helfen lasse, aber dass Frau nicht mit einem Bohrer umgehen kann, ist zu sehr Genderklischee, um es so einfach auf mir sitzen zu lassen.

Also habe ich letzte Woche all meinem Mut zusammengenommen, mir eine Bohrmaschine ausgeborgt, nach Elektroleitungen Ausschau gehalten, die Stelle an der Wand, wo das Loch hinsollte markiert, einen Bohraufsatz ausgesucht (die erste Unsicherheit), mich auf eine Leiter gestellt und losgebohrt.

Das Ergebnis: 2 Löcher in der Wand, die nicht tief genug sind für den Dübel und ein abgebrochener Bohrer. Die Erkenntnis, dass meine Unabhängigkeitsbestrebungen diese störrische Wand einen Dreck kümmern. Und dass Bohren, wenn schon keine Männersache, eine ist, über die man sich vorher ein bisschen informieren sollte.

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This ain’t art school: Hausaufgaben für Instagrammer http://lesflaneurs.de/2014/12/25/this-aint-art-school-hausaufgaben-fuer-instagrammer/ http://lesflaneurs.de/2014/12/25/this-aint-art-school-hausaufgaben-fuer-instagrammer/#comments Thu, 25 Dec 2014 14:40:53 +0000 http://lesflaneurs.de/?p=4948 20 Millionen neue Bilder werden täglich auf Instagram hochgeladen. Wer möchte, kann sich Fotos von Sonnenuntergängen aus aller Welt, die schönsten #spiralstaircases und Selfies amerikanischer Rich Kids anschauen. Oder schlicht das Leben seiner Freunde verfolgen. Ich mag das Entdecken fremder Lebenswelten, den Blick ins Private bei anderen. Aber Instagram ist im Kern keine Plattform für Fotokunst, sondern ein soziales Netzwerk mit visuellem Schwerpunkt. Das heißt aber nicht, dass dort nicht auch ambitionierte Fotografen zu finden sind.

Ein Beispiel dafür ist das Projekt „This ain’t art school“ der Kunsthistorikerin Anika Meier und ihrer Mitstreiter. Auf Instagram ist sie als @gert_pauly aktiv und fotografiert Hunde, Fassaden und Straßenszenen. Im Sommer nahm sie am Instameet in Berlin teil und merkte, dass ihr etwas fehlt: „200 Leute aus ganz Europa waren angereist und es war sehr lustig. Aber irgendwann ging es nur mehr darum, sich gegenseitig zu fotografieren. Darüber hinaus gibt es auf Instagram gewisse Themen, die überstrapaziert werden: Wendeltreppen, Leute fotografieren sich von oben im Sand oder im Laub, gewisse Hashtags … ich nenne das immer Community Photography.“ Im Bus nach Hause fiel ihr ein Interview von Hans Ulrich Obrist mit dem Fotografen Juergen Teller im System Magazin in die Hände. Juergen Teller erzählte von den fotografischen Hausaufgaben, die er seinen Kunststudenten in Nürnberg mitgibt. Das wäre doch auch etwas für Instagram, dachte sich Anika, und rief gemeinsam mit @lindaberlin zum #juergentellerassignment auf.

@lindaberlin and I are currently working on a little photo project titled #juergentellerassignment. Juergen Teller recently talked with @hansulrichobrist in an interview for @systemmagazine about the various assignments he had given his students at the Academy of Fine Arts in Nuremberg. Linda and I thought it’d be fun to fulfill these tasks here on instagram. Please take 1 photo of your house (or inside your home) 2 photos of the street where you live 2 photos of animals 1 self-portrait 1 photo of a forest 1 funny photo 2 photos of your favourite food 1 photo with another camera (Teller said, take an iPhone photo but since we only shoot with our phones please take a photo with another camera. Either post this or if you say, only iPhone photos in my gallery, take a photo of the photo. #meta) 1 photo of your parents, a friend, an important person in your life That’s pretty much what Juergen Teller wanted his students to do. We’ve just left the nudes out and cut down on numbers. His students had to take around 40 photos. Please post your twelve photos (in no particular order) between the 1st and 17th of August and use the hashtag #juergentellerassignment. Don’t forget to tell your followers what the hashtag and the little project is all about when you post your first photo.

Ein von @thisaintartschool gepostetes Foto am

Die Regeln sind simpel: Die Aufgaben im angegebenen Zeitraum erledigen, keine alten Bilder posten, mit Smartphone fotografieren und den Hashtag nicht vergessen. Es scheint, als hätten viele nur auf so neue Herausforderungen gewartet: Über 200 Leute nahmen teil und posteten über 2.000 Bilder mit dem Hashtag #juergentellerassignment. Dabei gibt es nichts zu gewinnen – außer lobenswerter Erwähnungen und Reposts der Organisatoren und neuer Erfahrungen.

Letzere sind auch entscheidender Antrieb von Hertje Brodersen. Als (@hypercatalecta) war sie von Anfang an dabei – erst als Teilnehmerin und seit der zweiten Runde, dem #henricartierbressonassignment, das vom 1. bis 31. Oktober lief, auch als Mitorganisatorin neben Anika und dem Maler Jorg Sengers. Ihre Spezialität sind eigentlich Bilder von Stühlen, die sie unter dem Hashtag #misplacedchairgallery sammelt. Aber „This aint art school“ bewegt sie und andere dazu, Neues auszuprobieren: „Wir merken am Nutzerfeedback, dass viele ihre Komfortzone verlassen. Die Leute gehen raus und sprechen jemanden in ihrer Nachbarschaft an, mit dem sie sonst nie gesprochen hätten. Oder man geht mal an andere Orte und kommt aus seinem Instagram-Trott heraus“. Dabei posten die Teilnehmer neben den Bildern oft auch die Geschichte der Protagonisten und verleihen dem Werk eine zusätzliche Bedeutungsebene.

Auch Anika gefällt an „This aint artschool“ vor allem das Abweichen vom Normalzustand: „Ich finde es schön, dass man nicht immer dieselben Themen wiederholt oder das fotografiert, was einem vor die Füße fällt. Man muss sich Gedanken um seine Fotos machen. Beim Candida-Höfer-Assignment musste man beispielsweise erstmal interessante Locations recherchieren.“

Auf Ideen für ihre Assignments kommen Anika, Hertje und Jorg durch Vorschläge der Teilnehmer, aber auch eigene Vorlieben. Zudem spielt die Machbarkeit eine Rolle: Gerade im Winter war beispielsweise Candida Höfer mit ihren Fotoserien von öffentlichen Räumen wie Bibliotheken oder Museen besser als Assignementinspiration geeignet als ein sonnenverliebter Outdoor-Fotograf. Mit den Aufgaben vermittelt das Team dann auch ein wenig Historie zu den Fotografen und gräbt gerne mal weniger bekannte Fakten aus. So wurden die Teilnehmer im Rahmen des #henribressoncartierassignments dazu aufgefordert, Enten zu fotografieren, da der für seine Schwarzweißfotografie bekannte Künstler seine neuen Kameralinsen auf diese Weise testete.

Bei all der Ambition sehen die beiden sich aber nicht als Künstler, wie Hertje erzählt: „Es hat viel mit Selbstwahrnehmung zu tun, ob etwas Kunst ist oder nicht. Ich sehe mich zum Beispiel nicht als Künstlerin. Das Ziel für mich ist, einen anderen Blick zu bekommen und zu, was andere aus den Aufgaben machen.“ Anika ergänzt: „Manche fühlen sich zum Künstler berufen, weil sie auf der „Suggested User“-Liste von Instagram landen und nette Kommentare zu ihren Wendeltreppenfotos bekommen. Man muss gucken, was am Ende bleibt.“ Mit „This ain’t art school“ wollen sie aber sehr wohl den Raum zwischen Kunst, Dokumentation und Alltag ausloten.

Für den Betrachter der eingereichten Bilder bleibt am Ende eine virtuelle Galerie mit Fotografien unterschiedlicher Qualität, die aus der üblichen Instagram-Bildsprache herausfallen und oft ihre ganz eigene Geschichte erzählen. Falls ihr Lust bekommen habt, mitzumachen: Bis 10. Januar läuft das aktuelle Assignment namens „Family Portrait“ – ihr könnt euch ja denken, worum es geht.

Viel Spaß beim Fotografieren!

Ein von @thisaintartschool gepostetes Foto am

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Julefrokost in Kopenhagen http://lesflaneurs.de/2014/12/09/julefrokost-in-kopenhagen/ http://lesflaneurs.de/2014/12/09/julefrokost-in-kopenhagen/#respond Tue, 09 Dec 2014 08:00:40 +0000 http://lesflaneurs.de/?p=4828 2014-11-28 21.31.53
Böse Weihnachtsgnome als Deko (Foto: Kathrin Kaufmann)

Das erste Adventwochenende habe ich dieses Jahr in Kopenhagen verbracht. Städte zur Weihnachtszeit zu besuchen mache ich gerne, weil man sie von einer ganz neuen Seite kennenlernen kann. Dieses Mal sind wir außerdem bei einer Studienkollegin von mir untergekommen, die schon seit Jahren in Kopenhagen lebt und ein paar Geheimtipps für uns hatte.

So kamen wir auch zu der besonderen Ehre, bei einer typisch dänischen Julefrokost dabei zu sein. Eigentlich ist das nichts Anderes als das traditionelle Essen am ersten oder zweiten Weihnachtsfeiertag mit den Verwandten (jule = Weihnachten, frokost = Mittagessen). Aber schon vorher treffen sich Firmen, Vereine und Freundeskreise zur ausschweifenden Julefrokost.

Dank des Engagements unseres dänischen Gastgebers Bo (Anrufe bei 10 Restaurants) haben wir es geschafft, kurzfristig noch einen freien Tisch in einem traditionell dänischen Restaurant für eine typische Julefrokost zu ergattern. Und ich kann nur sagen: Das ist ein Erlebnis – und das nicht nur, wenn man wie ich Vegetarierin ist.

1, 2, 3, 4 Gänge

Ich wurde schon vorgewarnt: Bei der Julefrokost gibt es vier Gänge: 1x kalter Fisch, 1x warmer Fisch, 1x Fleisch und dann die Nachspeise. Gut, Fleisch esse ich normalerweise nicht, dachte ich mir, aber ein Gang weniger, was soll’s.

Wir saßen also in diesem Laden, wahrscheinlich als erste Touristen jemals, neben uns der Altherrenverein mit roten Gesichtern, hinter uns die Betriebsweihnachtsfeier inklusive freizügig gekleideter Kolleginnen und dann ging es los:

0) Julebryg
Das Weihnachtsbier zählt zwar nicht als eigener Gang, aber in Sachen Nährwert und Prozente darf man es hier auf jeden Fall extra aufführen. Fazit: Gut aber gefährlich!

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Fisch in allen Varianten (Foto: Kathrin Kaufmann)

1) Kalter Fisch
Lachs, Hering in zwei Varianten, Kapern, Schweineschmalz und Garnelensalat wurden als Erstes auf einem Tablett mit Füßen mitten auf den Tisch gestellt, dazu Brot. Erste Etappe, super lecker.

1 a) Den Schnaps nicht vergessen!

Irgendwie habe ich es geschafft, noch nie in Kontakt mit Aquavit gekommen zu sein – dieser Abend hat das geändert. Denn bei Julefrokost ist die Runde Schnaps zu jedem Gang obligatorisch.

Wir essen zwei Drittel der Platte leer und sind eigentlich satt, aber es muss ja weiter gehen.

2) Warmer Fisch Fleisch

Überraschung: Bei dieser Variante der Julefrokost kommt gleich Fleisch statt Fisch. Direkt vor mir wird die Blutwurst platziert und kurz überlege ich, ob mir das als Vegetarierin jetzt die Laune verdirbt. Aber auf Reisen mache ich immer mal wieder Ausnahmen, kulinarisches Erkunden mag ich genauso gerne wie kulturelles, also finde ich mich mit meinem Schicksal ab und koste zumindest alles bis auf die Sülze. Aha-Effekt: Blutwurst schmeckt gar nicht nach Blut. Schon gar nicht, wenn man sie mit Honig und Zimt isst. Außerdem auf der Platte: Rote Bete, Schweinebauch, Kartoffelsalat, Chutney und Senf.

Nach einer weiteren Runde Julebryg und Schnaps geht’s weiter.

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Am besten war die Blutwurst. Ehrlich jetzt. (Foto: Kathrin Kaufmann)

 3) Und nochmal: Fleisch

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Foto: Kathrin Kaufmann

Die Dänen mögen Fleisch. Viel Fleisch. Deshalb gibt es nun noch Ente und weitere Varianten vom Schwein (und war das eine Rind?). Hier hab ich mich dann doch eher ans Rotkraut und die Spinatrahmbeilage gehalten, aber meine Begleiter haben sich tapfer geschlagen.

4) Käse und Risalamande

Bei der Nachspeise bin ich auch wieder voll mit dabei: Neben Käse gibt es den typisch dänischen Weihnachts-Mandelmilchreis mit heißer Kirschsauce. Sehr lecker! Normalerweise versteckt die Köchin eine ganze Mandel im Milchreis und wer sie findet bekommt ein Geschenk. Bei uns war leider keine dabei.

Was wir stattdessen bekommen haben: eine saftige Rechnung. Wobei das teure nicht das Essen war, sondern, skandinavientypisch, der Alkohol.

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Risalamande (Foto: Kathrin Kaufmann)

Fazit: Macht das!

Solltet ihr mal die Gelegenheit haben, eine Julefrokost mitzumachen, lasst es euch nicht entgehen. Außer, ihr könnt wirklich nichts mit Fleisch anfangen. Oder Alkohol. Denn beides gehört einfach dazu.

In diesem Sinne: Skål und God Jul!

PS: In Kopenhagen kann man auch sonst sehr vorzüglich schlemmen, aber mehr dazu im nächsten Blogbeitrag.

 

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Operation Ton: Blutige Musikerherzen in Hamburg http://lesflaneurs.de/2014/10/07/operation-ton-blutige-musikerherzen-in-hamburg/ http://lesflaneurs.de/2014/10/07/operation-ton-blutige-musikerherzen-in-hamburg/#respond Mon, 06 Oct 2014 22:11:20 +0000 http://lesflaneurs.de/?p=4447 andreaAm 7. und 8. November findet in Hamburg zum achten Mal „Operation Ton“ statt – „Deutschlands nerdigste Musikerkonferenz“, wie die Macher von RockCity die Mischung aus Vorträgen, Workshops und Konzerten von Musikschaffenden für Musikschaffende nennen. Warum das so ist, haben wir bei Andrea Rothaug, Geschäftsführerin von RockCity Hamburg e.V. nachgefragt.

Mal abgesehen von der neuen Location in der Schanze – was ist beim achten Mal „Operation Ton“ anders als in den Jahren zuvor?

Operation Ton #8 ist genauso einmalig wie seine Vorgänger. Hier kommen keine Firmen, die von ihren Erfolgen erzählen, sondern Musikerinnen und Musiker, die aus dem Nähkästchen plaudern und ihr blutiges Herz auf den Tisch legen. Aber wirklich neu ist, dass H.P. Baxxter sich mit Frank Spilker von den Sternen unterhält, Gustav aus Österreich anrauscht, sich internationale Journalisten akkreditiert haben, unsere Kooperationspartner fett mit dabei sind und wir mehr Räume, mehr Bands und Musikerinnen und Musiker und jede Menge supernette Helferchen haben. Wir haben also dem Erfolg ein Türchen geöffnet, laden Musikschaffende und Interessierte aus der ganzen Welt ein und haben auch noch geile Workshops im Programm.

Wer ist eure Zielgruppe? Nur Musikschaffende oder auch interessierte Konzertgänger?

Operation Ton #8 ist gut für Menschen mit und ohne Instrument. Auch Selbstvermarkter oder DIY Projekte, Politiker und Behördenangestellte können hier viel lernen, genauso wie Azubis aus der Industrie. Das war’s dann aber auch schon. Zum Festival ist jede/r eingeladen, der der Kultur ein Augenzwinkern schenken möchte. Es wird toll!

Wie würdest du die aktuelle Lage der Hamburger Musikszene beschreiben? Was ist positiv, was fehlt? Und wo kommt Operation Ton da ins Spiel?

Die aktuelle Lage der Musikszene ist: Interessant, unausgeschlafen, unterschätzt, wild und zahm im Wechsel, ein Kühlschrankmagnet mit Bart, unterbezahlt, ohne Obdach, vergessen, wertgeschätzt, verliebt, musikalisch, wow, ganz geil, eine öffentliche Finanzierungsverpflichtung, digital, analog, live, visuell, laut, und bei uns in guten Händen.

op ton2

Das Konzept „keine Firmen“ macht die Konferenz vermutlich auch schwerer finanzierbar. Wer fördert Operation Ton?

Operation Ton wird mit dem höchsten Aufgebot an Selbstausbeutung und sympathischer Kontakte von RockCity initiiert und realisiert. Seine Macher essen seit Wochen Spaghetti mit Ketchup und trinken nur Wasser. Finanziert wird die Musikerkonferenz aus Mitteln der Kulturtaxe der Freien und Hansestadt Hamburg und den Eintrittsgeldern.

Über welche Bestätigung habt ihr euch 2014 besonders gefreut?

Ich hab mich tierisch gefreut über GUSTAV und über H.P. BAXXTER, Simon Bauer von Hans Unstern, Wenzel Storch und über Andy Strauß, Linus Volkmann und Mary Ocher und Berthold Seliger und Moses Schneider, und Michelle Leonard und Frank Spilker und Tentler, beide, und die Kultursenatorin Frau Prof. Barbara Kisseler und Amelie Deuflhard und Grandhotel Cosmopolis und Christoph Schäfer und die ganzen tollen Acts erst!!!

Okay, verstanden: Das Programm ist ein Gesamtkunstwerk!

 

Falls ihr Lust bekommen habt, hinzugehen:

Operation Ton
7. & 8. November 2014, Kulturhaus 73
Zeitplan
Tickets fürs Festival ab 13 Euro
Tickets für Konferenz & Festival ab 28 Euro
www.operationton.de/op/tickets

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30 Tage in Omas Kleidern http://lesflaneurs.de/2014/09/22/30-tage-in-omas-kleidern/ http://lesflaneurs.de/2014/09/22/30-tage-in-omas-kleidern/#comments Mon, 22 Sep 2014 16:00:34 +0000 http://lesflaneurs.de/?p=4382 Mona Schütt aus Stuttgart hat das gemacht, was viele sich nie trauen: Sie hat ihren Job als Beamtin beim Landeskriminalamt an den Nagel gehängt, ist auf Reisen gegangen und hat, als sie wieder zurück in Deutschland war, einen Vintage-Onlineshop mit Blog namens Oma Klara gegründet. Zum Start des Shops am 1. September hat Mona eine 30-Tage-Aktion ins Leben gerufen und postet täglich ein Outfit mit einem Stück aus dem Kleiderschrank einer Oma. Ob sie die Kleider tatsächlich direkt von Großmüttern bekommt und was sie mit Oma Klara erreichen will, haben wir sie gefragt.

collage_klara

Wo bekommst du die Kleidungsstücke her? Kennst du manche der Omas persönlich?
Größtenteils stammen die Kleidungsstücke aus den Kleiderschränken von Omas. Häufig lerne ich die Omas dabei persönlich kennen. Sie wollen ihre Kleidungsstücke aus vergangenen Zeiten gerne abgeben, da sie ihnen entweder nicht mehr gefallen oder inzwischen nicht mehr passen. Die Omas freuen sich darüber, dass die Kleidungsstücke von der jüngeren Generation neu geliebt und geschätzt werden. Oft erfahre ich nette Geschichten z.B. wie sie zu dem Kleidungsstück gekommen sind, zu welchen Anlässen sie es getragen haben usw … Diese netten „Kleidergeschichten“ werden auf Oma-Klara.de weitergegeben.

Was ist dein persönlicher Antrieb hinter dem Projekt, was ist dir wichtig zu vermitteln?
Ich möchte zeigen, welche Kleiderschätze sich in Omas Kleiderschrank verbergen und dass Kleidung aus Omas Kleiderschrank alles andere als altMODISCH ist. Tatsächlich wird neue Kleidung häufiger nach alten Mustern gefertigt, als man eigentlich annimmt. Diese werden in Massen gekauft, „echte“ alte Kleidung dagegen in Massen weggeworfen. Durch Oma Klara werden alte Kleidungsstücke anstelle weggeworfen zu werden neu geliebt.

Was machst du, wenn du nicht gerade Vintage-Kleidungsstücke ausfindig machst und stylst?
Ich schreibe. Vor ein paar Monaten habe ich meinen ersten Roman geschrieben. Die Idee für den zweiten steht bereits, momentan fehlt mir jedoch die Zeit mich ernsthaft an den Anfang zu machen. Ansonsten bin ich süchtig nach asiatischem Essen. Insbesondere die koreanische, vietnamesische und thailändische Küche haben es mir echt angetan 😉

Was war dein Brotjob?
Ich habe vorher beim Landeskriminalamt gearbeitet. Ich war Lebzeitbeamtin, also alles schon in trockenen Tüchern, wie man so schön sagt. Doch mir war klar, dass ich irgendwann etwas anderes machen möchte. Also hab ich meinen Job gekündigt und mir erst einmal einen langen Traum erfüllt: Reisen! So war ich für sieben Monate in Kanada, Neuseeland und Australien. Von meiner „kleinen Weltreise“ kam ich dann mit dem Vintage-Modeblog „Oma Klara“ und meinem ersten Roman zurück.

Wie stellst du dir Oma Klara in einem Jahr vor?
Hmmm, gute Frage. Ich möchte das Ganze jetzt erst einmal „klein“ starten und schauen wie es sich entwickelt. Aber natürlich ist es wichtig, dass man Ziele vor Augen hat. Die habe ich auch bei Oma Klara.

Wie sind die bisherigen Reaktionen auf Oma Klara?
Ich habe bislang viel positive Rückmeldung erhalten. Vielen gefällt das Konzept und sie finden die Oma-Looks toll. Was mich auch riesig freut, sind die Reaktionen von Omas. Nachdem die Aktion bekannt wurde, haben sich viele Omas bei mir gemeldet und gesagt, wie toll sie das Oma Klara-Konzept finden! Natürlich gibt es aber auch Leute, die mit Kleidung aus Omas Kleiderschrank weniger anfangen können.

Kann man eigentlich auch retournieren, wenn es einem nicht passt?
Ja, man kann das Kleidungsstück innerhalb von zwei Wochen zurückschicken wenn es nicht gefällt oder nicht passt.

Hast du ein Vorbild?
Vorbild würde ich nicht sagen. Aber ich mag es, wenn Leute auch durch ihre Kleidung ihre Individualität und Persönlichkeit zum Ausdruck bringen und sich von der Masse abheben.

Dein eigener Kleiderschrank besteht zu wieviel Prozent aus Vintage-Mode?
Ich würde sagen etwa zu 30%, doch es werden immer mehr und mehr.

Welches ist dein bisheriges Lieblingsoutfit?
Meine bisherigen Lieblingslooks sind Frau Fronickas Schwester und Rosalinde.

Alle bisherigen Outfits findet ihr auf Oma-Klara.de!

Frau Fronicka

T-Shirt rosa - Rosalinde

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Gewinnt Tickets für einen Secret Gig beim Reeperbahn Festival http://lesflaneurs.de/2014/09/17/gewinnt-tickets-fuer-einen-secret-gig-beim-reeperbahn-festival/ http://lesflaneurs.de/2014/09/17/gewinnt-tickets-fuer-einen-secret-gig-beim-reeperbahn-festival/#comments Tue, 16 Sep 2014 22:52:37 +0000 http://lesflaneurs.de/?p=4371 Heute startet das Reeperbahn Festival und in den Clubs der Stadt werden unzählige Konzerte stattfinden – mal vor größerem, mal vor kleinerem Publikum. Aber so intim wie bei den Secret Gigs, die das Reeperbahn Festival mit SofaConcerts und in bed with organisiert, wird es wohl sonst nirgends. SofaConcerts bringt Künstler in dein Wohnzimmer, und in bed with filmt Performances in Betten. Gemeinsam stehen sie für eine heimelige Atmosphäre und ausgewählte Bands, und man braucht auch kein Festivalticket für die Gigs. Die Gastgeber laden selbst ein, und für jedes Konzert gibt es ein kleines Kontingent, das verlost wird.

Ihr könnt hier 3×2 Tickets für das Konzert am Donnerstag um 15:45 gewinnen – Bands und Location bleiben erstmal geheim. Aber keine Sorge: Das Ganze wird auf St. Pauli stattfinden.

Was ihr dafür tun müsst: Zeit haben und uns in den Kommentaren verraten, wer denn eure absolute Traumband für ein Wohnzimmerkonzert wäre. Teilnahmeschluss ist 18:00, dann entscheidet die Losfee und wir benachrichtigen euch.

Koop_Reeperbahn

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