Les Flâneurs Posts

Einige von uns Flâneuren schauen gerne den Tatort. In einem kurzen Rückblick zeigen wir euch an jedem Nach-Tatort-Montag, was wir über den aktuellen Tatort denken, welche Gefühle wir beim Schauen hatten und ob es sich lohnt, noch einmal in die Mediathek zu schauen.

Ich habe mich der Herausforderung gestellt. Meinen eigenen Ansprüchen an die Großstadt, an die Lust, an das pralle, fette Leben. Ich habe versucht, eine fremde Stadt kennenzulernen. Ich bin gescheitert. Ich habe Kutteln gegessen.

Gentrifizierung ist ein Schlagwort, mit dem sich vor allem Städte wie Hamburg oder Berlin oft auseinander setzen müssen. Aber ist das auch für Hannover, für meine Stadt, wichtig? Am Dienstag saß ich im Publikum einer Podiumsdiskussion zu genau diesem Thema.

„Before Sunrise“ und „Before Sunset“ waren wichtige Filme, in denen ich viel von dem erkannte, wie ich selbst sein wollte. „Before Midnight“ hingegen macht mich richtig fertig.

Ist das jetzt noch öffentlicher Protest oder schon ziviler Ungehorsam? Wie ich bei Blockupy in Frankfurt den Glauben an die Demokratie verloren habe und seitdem einen großen Wutball mit mir herumtrage.

Es ist eine deutsche Tradition, Junggesellenabschiede in Form eines Saufgelages zu zelebrieren – feuchtfröhlich, hemmungslos und klischeebeladen. Ein Abschied von der Nacht wie sie bisher war, stellvertretend für das Gefühl von Freiheit.

Der Satz „Ich hab’ nichts gegen Schwule“ sollte als größte Lüge der letzten 50 Jahre anerkannt werden, vor „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten“ und nach „Ich verspreche dir, dass ich nicht in deinem Mund komme“. Ein Wuttext.

Man musste die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass es sich weder um Lentikularwolken handelte, noch um Möwen, die das Sonnenlicht reflektierten, sondern dass es tatsächlich UFOs waren, die in diesen verhinderten Sommertagen über den ergrauten Himmel wischten.